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Freitag, 6. März 2015

& I don't want to be me

TRIGGERWARNUNG!

Wisst ihr, ich bemühe mich wirklich, diesen Blog positiv zu gestalten, motivierend zu gestalten. Schließlich will ich doch, dass ihr seht, dass das Leben schön sein kann und dass ihr alle toll seid. Das meine ich auch immer noch so. Aber immer, wenn ich anfange zu schreiben, machen meine Gedanken sich selbstständig und übernehmen die Kontrolle über meine Finger. Wenn es euch stört, wenn ich hier auch Negatives ablade, dann lasst es mich wissen..und ich lagere es in einem seperaten Blog ab.

Im Moment ist es mal wieder ganz komisch bei mir. Nein, eher in mir. Ich fühle irgendwie nichts. Ich bin nicht glücklich, bin nicht traurig. Da ist einfach nur Leere. Ich freue mich über nichts und ich bin über nichts niedergeschlagen. Manchmal werde ich wegen Kleinigkeiten extrem wütend, aber das ist dann auch schon alles. Hab vor ein paar Tagen die gefühlt hundertste Absage auf eine Bewerbung bekommen. War nicht traurig oder enttäuscht, hab's hingenommen ohne irgendwas. Mein Freund bringt mir immer wieder Kleinigkeiten mit und ich fühle mich so mies, weil ich mich nicht aufrichtig freue, sondern nur so tue. Manchmal bin ich mir nicht einmal sicher, ob ich ihn überhaupt noch liebe, wenn ich mit ihm zusammen bin, ist da einfach nichts..oder liegt das an dem ganzen Zustand der Leere?
Oh, es gibt doch noch eine Emotion: Angst. Abends liege ich im Bett und kann hin und wieder vor Angst nicht atmen. Dabei weiß ich gar nicht so recht, wovor ich überhaupt Angst habe. Vor dem Leben? Vor den Schwierigkeiten, die ich seit Jahren so gut verdränge? Vermutlich ist es Beides. Und ich glaube, insgeheim habe ich auch Angst davor, wieder zu arbeiten. In einer Filiale des Ladens, in dem mein Freund arbeitet, suchen sie jemanden (inoffiziell) und er fragt heute die Betriebsleitung, ob ich mich bewerben kann. Konnte die ganze Nacht nicht schlafen, weil ich Angst davor habe, dass es klappen könnte. Ergibt das irgend einen Sinn? Ich fühle mich dem einfach nicht gewachsen. Neue Menschen kennen lernen, ständig unter Menschen sein, wenn ich mir das nur vorstelle, schließt sich die Angst wie eine eisige Hand um mein Herz. Ich fühle mich von dem Gedanken total überfordert, dabei stand ich bereits sechs Jahre im Berufsleben, habe gerne mit anderen zusammen gearbeitet..was ist mit mir passiert? Warum habe ich jetzt Angst davor, überhaupt nach draußen zu gehen? Mit Menschen zu interagieren? Wieso versetzt es mich in halbe Panik, einkaufen gehen zu müssen? Das ist doch Mist. Ich werde nächste Woche 25 und habe nichts erreicht. Dank mir selbst ist mein Leben die reinste Katastrophe und ich fühle mich, als wären meine Akkus einfach leer. Ich bin permanent müde, könnte nur noch schlafen und verlasse auch wirklich kaum noch das Bett.

Dazu kommt, dass ich meine Pro Ana Zeiten vermisse. Ich spreche mich stets dagegen aus und finde es auch beschissen, wenn andere in diese Sache reinrutschen, in die Krankheit reinrutschen. Und doch vermisse ich es..vermisse die Kontrolle, die Disziplin, das Abnehmen. Vermisse das ungesund wenige Essen, das Austauschen mit anderen. Macht mich das zur Heuchlerin? Zurzeit fühle ich mich so unwohl wie schon lange nicht mehr in meinem Körper..hab ja auch wieder zugenommen und wiege jetzt wieder fette 76,5 Kilo. Ich will wieder zurück, zurück auf den falschen Weg. Aber mir fehlt die Disziplin dafür. Jetzt kann ich einfach gar nichts mehr. Früher konnte ich wenigstens einigermaßen abnehmen. Ich bin so ein verdammter Loser. Manchmal wünschte ich, ich hätte Kontakte, die mir Drogen beschaffen könnten, haha. Als ob ich mir was leisten könnte.


Das ist im Übrigen auch der Grund dafür, warum ich auf Ask nicht mehr aktiv bin..mir fehlt einfach die Kraft für alles. Es tut mir leid. Ich bin eine Enttäuschung und das werde ich wohl immer bleiben.

I'm not feeling so sure
It would help if you offered a cure
If I wait, it's too late for the remedy
I don't wanna be me

Mittwoch, 4. Februar 2015

Die Vergangenheit ist nicht vorbei, sie ist nicht mal vergangen.

Lebenszeichen. Ich lebe noch. Hurrah.
Ich weiß momentan nicht, was ich will. Abnehmen oder nicht? Vor ein paar Tagen habe ich gefastet und kam zurück auf 74,5 Kilo. Wie viel ich heute wiege, weiß ich nicht..hab die Waage erstmal versteckt. Hab Angst vor der Zahl. Wenn ich meinen Körper ansehe, kann sich meine Meinung innerhalb weniger Minuten ändern. Von ganz okay zu widerlich fett und zurück. Ich liege fast nur noch in meinem Bett, bin unglaublich müde, schlafe kaum und wenn, nicht gut. Und dann fangen seit zwei Wochen diese Idioten vom Fliesenleger JEDEN. VERDAMMTEN. MORGEN um halb acht Morgens an zu bohren und zu hämmern und ich wache auf, mit rasenden Kopfschmerzen und schlechter Laune. Ich bin nicht amüsiert.

Mein Freund ist jetzt schon die zweite Woche fast nur zuhause, weil er Urlaub aufbrauchen muss. Ich liebe ihn ja, aber ich hasse es, wenn ich ständig mit jemandem aufeinander hocken muss, das nervt..aber wenigstens geht er manchmal raus um sich mit Freunden zu treffen, haha. Ich hab ja keine hier.
Wenigstens habe ich erstmal alle Ämtergänge geschafft, die ich so lange vor mir hergeschoben habe. Juhu. Es wäre mehr Grund zur Freude, wenn mein Freund nicht erst mitschleifen hätte müssen, weil ich reinste Panik bekomme, wenn ich alleine in so ein Gebäude muss. Ich finds ja schon schlimm, überhaupt vor die Tür zu müssen.

Mit L habe ich zwischenzeitlich mal mehr Kontakt, mal weniger, aber das ist okay so. Ich finde sie immer noch toll, bin immer noch verliebt in sie und bald sehe ich sie vielleicht sogar. Das wäre wirklich schön. Ansonsten gibts nicht viel zu erzählen, ich hab Orange is the new black durchgeschaut, nochmal PLL von vorne angefangen und bin jetzt bei Staffel vier und gucke mit meinem Freund zusammen Elementary. Ich zeichne nicht, ich schreibe nicht, meine Kreativität ist mal wieder komplett verschwunden.

Eigentlich wollte ich etwas Informatives schreiben, aber ich hab vergessen, welches Thema ich schreiben wollte, haha. Naja, beim nächsten Mal, nicht? Vielleicht fällt's mir bis dahin wieder ein.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

xoxo


Dienstag, 23. Dezember 2014

Update

Hey ihr Süßen.

Lange nichts mehr von mir gehört, was? Deshalb hier mal ein kleines Update über die Dinge in meinem Leben.

Ich habe vor wenigen Wochen meinen Ask-Account deaktiviert, aber das wird nicht für immer sein. Jedoch fühle ich mich im Moment nicht in der Lage dazu, anderen zu helfen und bevor ich wieder jeden anpampe, dachte ich, so ist es einfach besser.
Derzeit ist es nämlich leider so, dass ich vermehrt mit starken Selbstmordgedanken zu kämpfen habe...jeden Abend, wenn ich im Bett liege, denke ich nur daran, weil ich einfach immer wieder glaube, dass ich mein Leben nicht mehr auf die Reihe bekommen werde. Ich habe so viel Scheiße gebaut..indem ich einfach nichts getan habe, das getan hätte werden müssen. Tagsüber werde ich von solchen Angstzuständen heimgesucht, dass mir den ganzen Tag schlecht ist, es fällt mir schwer, die Wohnung zu verlassen und vor wenigen Tagen hatte ich draußen eine kleine Panikattacke. Kurz gesagt, es geht noch mehr bergab, was ich gar nicht für möglich gehalten habe.
Trotzdem kämpfe ich weiter und bin dabei, die Dinge nach einander vielleicht in die richtigen Bahnen zu lenken. Ich hasse mich dafür, dass ich alles habe so weit kommen lassen und vielleicht ist es schon zu spät, um manche Dinge zu regeln.

In so vielen Dingen bin ich rückfällig geworden..ich verletze mich wieder selbst, fresse oder hungere, lüge, verschweige, ignoriere und ich komme aus diesem Scheiß einfach nicht raus. Es ist ein elendiger Teufelskreis. Wann immer ich daraus ausbrechen kann, passiert etwas, das mich zurück zieht. Ich klammere mich an jeden kleinen Strohhalm, der mich über Wasser hält, vielleicht etwas zu sehr. Ich wünschte, ich könnte mir Hilfe suchen, aber das geht ja leider nicht. Ich will nicht sterben..aber leben will ich auch nicht. Nicht so. Ich bin so müde und ausgelaugt davon, dass ich fast nur schlafen könnte. Ich schlafe viel, tue wenig und bin trotzdem immer so müde, als hätte ich nächtelang kein Auge zugetan. Weiß nicht, wie lange ich das noch kann. Gebe mir aber Mühe.

Der ganze Weihnachtskram geht mir auch schon total auf die Nerven, ich bin nur noch froh, wenn es vorbei ist. Und wenn das Jahr vorbei ist. Es ist dann zwar nur eine neue Zahl, aber vielleicht kann es auch ein Neuanfang sein. Wenn ich bis dahin durchhalte.

Gewichtsmäßig schwanke ich derzeit zwischen 75 und 75,5 Kilo. Hab also etwa nen Kilo zugenommen, seit ich nicht mehr abnehme, aber damit kann ich leben..hab mit Schlimmerem gerechnet ^^.

Da das hier aber eigentlich ein positiver Blog sein soll, kann ich mich hier nicht nur beklagen, also kommen auch noch ein paar gute Dinge.

Ich habe einen sehr schönen Brief erhalten, von meiner besten Freundin aus Deutschland (die mir ein sehr schönes Armband geschickt hat..danke, A! ♥), von L erwarte ich auch noch einen (zumindest hat sie einen abgeschickt. Wir haben momentan kaum Kontakt, leider) und mit einer weiteren Freundin tausche ich ebenfalls noch Briefe aus. Ich liebe es, Briefe zu versenden und zu bekommen.
Mein Freund und ich hatten gestern unseren dritten Jahrestag, wir haben nichts Besonderes gemacht, aber schön war es trotzdem..ist es immer noch. Dass er mich schon so lange erträgt, obwohl ich so ein scheiß Mensch bin, grenzt für mich an ein Wunder.
Außerdem habe ich wieder Kontakt zu einer Person, mit der ich vor zwei Jahren durch einen sehr hässlichen Streit auseinander gegangen bin und nun vertragen wir uns wieder sehr gut..als hätte es den Streit nie gegeben.

Mehr gibts eigentlich auch schon gar nicht zu erzählen. Auch wenn ich für euch kaum erreichbar bin, ich denke oft an euch. Egal ob es die Leser hier betrifft oder die Leute auf Ask. Ich fühle mich schlecht, weil ich weg bin, aber mir fehlt einfach die Energie, um da zu sein. Ich hoffe, ihr versteht das und wenn ihr mich dafür hasst, verstehe ich das.

Ich wünsche euch allein ein schönes Weihnachtsfest  mit viel Liebe, Verständnis und Harmonie und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ihr verdient es, glücklich zu sein, denn jeder einzelne von euch ist toll.

xoxo


Donnerstag, 25. September 2014

I don't feel well today.

-PERSÖNLICHES! negativ, eventuell triggernd-


Das Wetter draußen ist schön, sonnig und warm. Doch die Wärme erreicht mich nicht. Mir ist so eisig kalt, aber die Kälte kommt von innen. Ich könnte auf der Sonne tanzen und würde immer noch frieren.
Ich lache, laut und falsch. Rede wie ein Wasserfall, um die Stille in meinem Inneren zu füllen, weil ich sie nicht ertrage. Seit Tagen geht es mir wieder richtig schlecht und das Schlimmste ist, ich weiß nicht warum. Es gibt keinen Grund dafür. Eigentlich.
Seit Tagen fühle ich mich wie in Watte gepackt. Nehme alles um mich herum wie durch große Entfernung wahr oder als würde ich unter Wasser sein. Und ertrinken. Egal, wie kräftig ich mit den Armen rudere, ich sinke immer tiefer. Die Dunkelheit verschlingt mich, frisst mich auf. Manchmal spüre ich einfach nichts. Absolut nichts. Keine Freude, keine Trauer, keine Wut, keinen Zorn. Spüre nicht einmal körperlichen Schmerz, wenn ich mir den Kopf anhaue. Und wenn ich dann mal Gefühle habe, dann ist es nichts anderes als anhaltende Niedergeschlagenheit ~ wie nie endender Regen. Die Angst, nicht gut genug zu sein und das Wissen, dass man in allem versagt.
Ich bin zu blöd, um abzunehmen, aber normal essen kann ich auch nicht. Ich versage dabei, verdammte 1200 Kalorien zu mir zu nehmen, was doch eigentlich das Normalste der Welt ist. Das einzig Gute ist, dass ich dennoch Motivation habe, auf beiden Seiten weiterzumachen~ abnehmen und gesund essen.

Immer allen zu sagen, dass sie perfekt sind, fühlt sich richtig an, weil ich das aus voller Überzeugung sage. Aber an mir selbst sehe ich nur Fehler und wenn man mir sagt, dass ich trotzdem toll bin, kann ich es nie glauben. Ich wünschte, ich könnte es..nur ein einziges Mal. Würde mich gerne ein einziges Mal so sehen, wie andere mich sehen. Aber alle Arbeit war umsonst. Ich werde es einfach nie können. Noch bin ich bereit zu kämpfen. Noch habe ich die Hoffnung, dass es sich irgendwann lohnt. Noch kann ich gegen meine Dämonen bestehen und nicht nachgeben, aber wie lange noch? Ich hasse es, dass ich wieder an dem Punkt gelandet bin, an den ich nie wieder zurück wollte. Wollte doch eigentlich glücklicher werden. Einmal spüren, wie es ist, sich um nichts zu sorgen, sich frei zu fühlen.  Aber auch da versage ich.

Wie weit muss man laufen, um vor sich selbst zu fliehen?

Aber nur, weil ich alles so negativ sehe, ist es das nicht. Ich hoffe, ihr seht alles ein wenig positiver und wisst, wie perfekt ihr seid! Ich jedenfalls, liebe euch. Egal ob ihr hier meinen Blog lest oder ob ihr mir auf Ask folgt. Ihr seid manchmal der Höhepunkt meines Tages und dafür danke ich euch so sehr!

"Man sagt immer, Menschen, die sich selbst hassen, könnten niemand anderen lieben.
Aber was, wenn wir einfach unsere Liebe zu sehr auf Andere übertragen und verschenken, sodass für uns nichts mehr übrig bleibt?"

Ich habe momentan keine großen Ideen für Blogbeiträge, also wäre ich sehr dankbar, wenn ihr mir sagen würdet, worüber ihr gern welche hättet, sonst bleibt der Blog hier in Zukunft ziemlich still...

Wünsche euch einen schönen Tag!


Samstag, 20. September 2014

In your shadow.

-PERSÖNLICHES- (negativ)


"Ich könnte noch so sehr ein besserer Mensch sein, ich könnte noch so perfekt sein. Für dich würde ich mich niemals gut genug fühlen."

Diese Worte sind permanent in meinem Kopf, wenn ich an L denke. Ich meine, sie ist in meinen Augen einfach so unglaublich perfekt. So sehr, dass sie mir fast unwirklich erscheint. Und diese Perfektion tut so weh, wenn ich neben ihr merke, wie fehlerhaft ich bin. L ist wunderschön, hat eine perfekte Figur und einen fast perfekten Charakter. Sie bedeutet mir unheimlich viel und die Angst sie zu verlieren, macht mich verrückt. Es ist immer so...
Wenn wir regelmäßig schreiben, ist alles okay. Dann habe ich das Gefühl, dass ich ihr wichtig bin, sogar, dass wir uns nahestehen. Ich liebe es, wenn es so ist. Trotz aller Ängste macht mich das einigermaßen glücklich. Doch sobald wir ein paar Tage nicht schreiben können, ist es beim nächsten Mal so distanziert. Und ich kann nichts dagegen tun, immer wenn es so ist, wird mir sofort wieder bewusst, dass uns Welten trennen. Dass ich viel zu schlecht für sie bin. Und dann fange ich wieder an, mich zu hassen. Es ist ein verdammter Teufelskreis. Und letztendlich spielt alles keine Rolle, weil sie doch eigentlich sowieso glücklich mit ihrem Freund zusammen ist und was bin ich?
Sie macht mich so unfassbar glücklich allein durch ihre Anwesenheit und das über eine riesige Entfernung. Und trotzdem macht es mich Stück für Stück kaputt, auch, dass ich sie nicht sehen kann. Es frisst mich auf, wie das Monster im Schrank, vor dem ich als Kind immer Angst hatte. Jetzt weiß ich, dass es existiert, nur anders als erwartet.

Und dann ist da noch die Panik vor dem ersten Treffen. Es steht noch in den Sternen, aber bereits jetzt mache ich mich total verrückt deswegen. Weil ich sie danach sicher verlieren werde, das ist immer so. Und wenn das passiert, dann ist es endgültig zu Ende und das für immer. Ohne sie, kann ich nicht mehr leben.

Auch das Essen macht mir momentan wieder Probleme. Ich esse zwar mehr, aber es macht mich fertig. Bisher habe ich es gut verdrängt, aber gestern hatte ich einen kleinen Zusammenbruch deswegen. Ich war zwar bei unter 1000 Kalorien, trotzdem habe ich mich so mies gefühlt, wie schon lange nicht mehr. So absolut fett, hässlich und einfach nur wie ein widerliches Schwein. Ich habe fast eine Stunde lang nur geheult und heute ist es auch nicht viel besser, würde am liebsten nichts mehr essen. Weiß auch nicht. Momentan gehts mir einfach nur schlecht und ich weiß gar nicht, woher das wieder kommt.
Aber es spielt keine Rolle. Ich werde sowieso immer im Schatten eines jeden stehen.


Naja..sorry für den negativen Post, musste das einfach irgendwo los werden. Ich hoffe, ihr habt eine bessere Zeit, ich würds euch auf jeden Fall wünschen!

Sonntag, 7. September 2014

Still-Leben.

Hallo, ihr Süßen xx. Endlich wieder bloggen, was freu ich mich! Obwohl ich fast nie weiß, was ich schreiben soll, so schreibe ich doch ausgesprochen gern, haha. Ich hoffe, ihr hattet eine gute Woche, meine war nicht sonderlich toll..ich werd heute einfach mal schreiben, was so los war (hab zwar noch nen anderen Post in Planung, aber für den muss ich noch ein bisschen nachforschen).

Negatives (wer's nicht lesen will, einfach überspringen).

x Schock. Als ich am vergangenen Sonntag meinen Freund vom Bahnhof abgeholt habe, war ich über mich selbst erschrocken. Ich habe am Bahnhof auf ihn gewartet und der Zug hatte Verspätung; eine Zeit lang war alles ganz normal, aber dann kam mir der nachdrückliche und hämmernde Gedanke "Es wäre so leicht, da jetzt zu springen, wenn der Zug kommt." Ich hatte das Gefühl, nein den Drang, es wirklich zu tun. Ich habe öfter mit solchen Gedanken zu kämpfen, aber sie sind selten so nachdrücklich und schon gar nicht aus heiterem Himmel. Das hat mir ziemliche Angst gemacht, wenn ich ehrlich bin, weil nicht viel gefehlt hätte, dass ich es in die Tat umgesetzt hätte und das, obwohl es mir den ganzen Tag eigentlich relativ gut ging...

x Rückfall. Ich versuche seit einiger Zeit vom Selbstverletzen wegzukommen und hatte es grade 3 Wochen geschafft gehabt, dann kam der Rückfall. Mal wieder. Es war nur ein Schnitt, ein einziger und doch einer zu viel. Aber Rückfälle gehören nun mal dazu.

x Liebeskummer und Einsamkeit. Ich liebe meinen Freund. Sehr. Aber das ändert nichts daran, dass ich mich selbst in seiner Gegenwart manchmal unglaublich einsam fühle. So sehr, dass es kaum auszuhalten ist. Einsame Menschen sterben früher. Ich will eigentlich ja eh nicht alt werden, aber es ist trotzdem ein mieses Gefühl. Hinzu kommt, dass ich L unsagbar vermisse. Sie hat eine Ausbildung angefangen und ich habe seit einer Woche nicht mehr mit ihr geschrieben. Das macht mich so extrem fertig. Ich habe sie noch nie im Realleben gesehen, aber ich bin trotzdem seit Monaten verliebt in sie und irgendwann bringt mich das noch ins Grab. Ohne sie bin ich einfach ein Nichts..irgendwie. Es ist ziemlich mies, wenn das Glück von einer Person abhängt.

x Essen. Ich habe vergangene Woche einmal über 1500 Kalorien gegessen, einmal über 1300 und einmal über 1100. Eigentlich ist das ja gut, aber ich fühle mich heute noch richtig schlecht deswegen. In meinem Kopf geht das ständige Mantra im Kreis, dass es zu viel war, viel zu viel. Traue mich deshalb auch nicht auf die Waage. Im Gegensatz dazu hielt ich die anderen Tage zwischen 500 und 900 Kalorien..da fühle ich mich besser. Sicherer..

x Angst. Morgen sollte ich meine Schwester treffen, die ich seit zwei Jahren nicht mehr gesehen habe. Gerade spiele ich mit dem Gedanken, es abzusagen, weil ich regelrecht Panik davor habe. Ich weiß nicht, wovor genau, aber sie ist da und lässt mich nicht schlafen. Seit Tagen ist mir schlecht deswegen.

x Absage. Am Freitag wollte eine Freundin mit mir ins Kino. Ich hab mich dazu überreden lassen, weil mich der Film eigentlich nicht allzu sehr interessiert. Und dann sagte sie im letzten Moment ab. Ich dachte erst, ihre Arbeit wäre ihr dazwischen gekommen, aber dann habe ich rausgefunden, dass sie hinterher mit jemand anderem etwas ausgemacht hat. Mal wieder nur der Lückenfüller gewesen, bis etwas Besseres da ist. Das kenne ich zwar schon, aber es war trotzdem nicht so schön.

Positives

x Meine Follower bei Ask. Ihr versüßt mir wirklich den Tag, viele von euch sind so unglaublich lieb und wundervoll, ihr baut mich immer wieder auf. Ich bin wirklich froh, dass es euch gibt!

x Kontakt. Genauso wie es mir Angst macht, mich mit meiner Schwester zu treffen, so habe ich mich auch unglaublich darüber gefreut, dass sie sich bei mir gemeldet hat. Früher standen wir uns ziemlich nahe..

x Neue Dekorationssachen. Okay, das klingt vielleicht echt blöd, aber ich lieeebe Dekosachen und mein Freund hat welche im Seaside Stil mitgebracht und das finde ich schön, haha. Das gibt mir so das Gefühl vom Cottage Shell aus Harry Potter *3*

x Wiedererweckte Sims-Liebe. Seit zwei Tagen spiele ich wieder Sims 3, was ich für einen schönen Zeitvertreib halte, es macht mir wieder großen Spaß und lenkt mich persönlich toll ab, wenn es mir schlecht geht. Klingt blöd, ist es auch, aber wenn es hilft, warum nicht?

x Mich selbst mögen. Ich mochte mein Spiegelbild für einen halben Tag lang. Das ist ein ziemlicher Erfolg, möchte ich meinen. Besonders dann, wenn man eigentlich in einer Selbsthass-Phase ist.

x Laptop in Reparatur. Mein Laptop ist ja seit April kaputt und ich konnte fast nur am Handy online. Wenn aber alles gut geht, wird er bald wieder heil sein ~ vielleicth schon heute~ und ich kann wieder regelmäßig bloggen. Juhu! :D

So, ich hab ja keine Ahnung, ob euch das alles überhaupt interessiert, aber ist es nicht lustig, wieviel passieren kann, ohne dass man vor die Tür geht? xD
Mein nächster Post beschäftigt sich dann wieder mit dem Thema Ernährung, versprochen! Habt noch einen schönen Sonntag! Ich hab euch lieb xx.