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Dienstag, 17. März 2015

Lost in you.

Es ist warm. Die Sonne scheint durch die große Scheibe des Balkons in den Raum und erhellt diesen, wärmt ihn auf.
Ich sitze neben dir auf dem Bett, so nahe, dass unsere Schultern sich beinahe berühren. Eine deiner mahagonifarbenen Haarsträhnen streift meine Wange, wann immer du sie dir hinters Ohr streichst, weil sie dir ins Gesicht fällt. Ich lausche deiner Stimme, die mich total in den Bann gezogen hat, ohne zu hören, wovon du eigentlich redest. Aber das ist egal, weil ich dich frage, was du gesagt hast, nur damit du weiter redest. Ich liebe es, dir zuzuhören. Könnte mich in deiner Stimme verlieren, ebenso wie in deinen dunklen Augen, die manchmal so traurig aussehen und trotzdem immer voller Wärme sind. Du bist eine Kämpfernatur und das bewundere ich sehr an dir. Neben dir komme ich mir klein und unbedeutend vor, hässlich und schlecht. Und trotzdem glücklicher, als ich es je war. Denn ich habe mich nach dir gesehnt, seit ich dich besser kennengelernt habe. Seit ich mich in dich verliebt habe.
Du hast aufgehört zu reden, wie mir erst nach wenigen Sekunden auffällt und ertappt blicke ich von deinen Lippen auf zu deinen Augen, spüre, wie mein Mund sich zu einem Lächeln verzieht: "Erzähl's noch mal, ich war nicht ganz bei der Sache." Weil ich mich gefragt habe, wie es wohl ist, dich zu küssen. Aber das kann ich nicht aussprechen. Du weißt, was ich fühle, ich hab's dir mehrmals geschrieben. Beim Chatten und in den Briefen, du weißt es und doch bringe ich es jetzt nicht über die Lippen, aus Angst. Angst, dich damit zu vertreiben, denn es ist ein Unterschied, ob du hunderte von Kilometern weit weg bist oder direkt neben mir. Und ganz ehrlich, dieses direkt neben mir ist viel besser.
"Woran hast du denn gedacht?", fragst du, deine Stimme ist fast ein Flüstern und noch einmal fühle ich mich ertappt, habe das Gefühl, dass meine Wangen glühen. Aber ich schüttle nur den Kopf.
"Remy, du weißt, dass du mir alles sagen kannst." Jetzt klingst du ernst und beinahe besorgt. Manchmal bereue ich, dass ich dir erzählt habe, was für ein Wrack ich eigentlich bin. Wollte ich doch immer, dass du mich für normal hältst, für gesund. Es hat uns einander näher gebracht, weil es uns ähnlich geht, aber trotzdem.
"Ich habe mich gefragt, wie es ist dich zu küssen", höre ich mich sagen und vor Verlegenheit kann ich meinen Blick nicht auf dir lassen. Du lachst. Ich finde dein Lachen so schön, auch dem könnte ich ewig zuhören.
"Find's doch raus." Perplex sehe ich zurück zu dir, da lehnst du dich schon über mich. Weißt du eigentlich, wie gut du riechst? Mir wird ganz mulmig zumute, als dein warmer Atem über meine Lippen streift.

Und dann wache ich auf. Mir kommen die Tränen, es hat sich so real angefühlt und die Enttäuschung und der Schmerz darüber, dass es nur ein Traum war, bringt mich fast um. Ich halte es nicht mehr aus. Ich habe dich noch nie gesehen und trotzdem hast du mir den Kopf verdreht, seit mehr als einem Jahr. Ich will dich endlich sehen.


Mittwoch, 4. Februar 2015

Die Vergangenheit ist nicht vorbei, sie ist nicht mal vergangen.

Lebenszeichen. Ich lebe noch. Hurrah.
Ich weiß momentan nicht, was ich will. Abnehmen oder nicht? Vor ein paar Tagen habe ich gefastet und kam zurück auf 74,5 Kilo. Wie viel ich heute wiege, weiß ich nicht..hab die Waage erstmal versteckt. Hab Angst vor der Zahl. Wenn ich meinen Körper ansehe, kann sich meine Meinung innerhalb weniger Minuten ändern. Von ganz okay zu widerlich fett und zurück. Ich liege fast nur noch in meinem Bett, bin unglaublich müde, schlafe kaum und wenn, nicht gut. Und dann fangen seit zwei Wochen diese Idioten vom Fliesenleger JEDEN. VERDAMMTEN. MORGEN um halb acht Morgens an zu bohren und zu hämmern und ich wache auf, mit rasenden Kopfschmerzen und schlechter Laune. Ich bin nicht amüsiert.

Mein Freund ist jetzt schon die zweite Woche fast nur zuhause, weil er Urlaub aufbrauchen muss. Ich liebe ihn ja, aber ich hasse es, wenn ich ständig mit jemandem aufeinander hocken muss, das nervt..aber wenigstens geht er manchmal raus um sich mit Freunden zu treffen, haha. Ich hab ja keine hier.
Wenigstens habe ich erstmal alle Ämtergänge geschafft, die ich so lange vor mir hergeschoben habe. Juhu. Es wäre mehr Grund zur Freude, wenn mein Freund nicht erst mitschleifen hätte müssen, weil ich reinste Panik bekomme, wenn ich alleine in so ein Gebäude muss. Ich finds ja schon schlimm, überhaupt vor die Tür zu müssen.

Mit L habe ich zwischenzeitlich mal mehr Kontakt, mal weniger, aber das ist okay so. Ich finde sie immer noch toll, bin immer noch verliebt in sie und bald sehe ich sie vielleicht sogar. Das wäre wirklich schön. Ansonsten gibts nicht viel zu erzählen, ich hab Orange is the new black durchgeschaut, nochmal PLL von vorne angefangen und bin jetzt bei Staffel vier und gucke mit meinem Freund zusammen Elementary. Ich zeichne nicht, ich schreibe nicht, meine Kreativität ist mal wieder komplett verschwunden.

Eigentlich wollte ich etwas Informatives schreiben, aber ich hab vergessen, welches Thema ich schreiben wollte, haha. Naja, beim nächsten Mal, nicht? Vielleicht fällt's mir bis dahin wieder ein.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

xoxo


Montag, 29. Dezember 2014

This shouldn't be the end. /Motivationstipps

Hey, meine lieben Wölfchen! Ich wünsche euch allen einen guten Start in die neue Woche. Bei uns hat es gestern endlich geschneit und darüber freue ich mich total. Endlich, endlich Schnee!

So..auf den Vorschlag einer treuen und sehr lieben Leserin hin, schreibe ich heute darüber, was ich mir letztes Jahr vorgenommen habe, was ich davon erreicht habe und was ich mir fürs nächste Jahr vorgenommen habe. Und außerdem ein paar Motivationstipps für euch. Okay..

Was ich mir letztes Jahr vorgenommen habe:

- 20 bis 30 Kilo abnehmen
- bis zu meinem Geburtstag im März 75 Kilo erreichen, optimaler wären aber 70.
- noch mehr lesen
- regelmäßiger bloggen
- mehr Disziplin zeigen
- ein paar Leute aus Ask treffen (wobei das eher mit Finanzen zusammhängt..)
- ein besserer Mensch werden
- meine Haare wachsen lassen
- Freunde in meiner Stadt finden (ich seh mich jetzt schon scheitern, haha)
- mit gewissen Dingen abschließen
- mich mehr pro Ana widmen

Was ich davon geschafft habe:

- mit gewissen Dingen abschließen
- noch mehr lesen

In allem anderen bin ich gescheitert, haha...ganz schön erbärmlich. Die 75 Kilo hatte ich zwar geschafft, aber erst sehr viel später. Statt Freunde in meiner Stadt zu finden, habe ich mich mehr denn je isoliert. Das einzig Gute, das ich nicht erreicht habe, war der letzte Punkt, die Vorsätze stammen alle noch von meinem alten Blog. Ich merke gerade, dass mein Vorsatz-Post auf den Tag genau ein Jahr her ist, haha.

Eigentlich finde ich es mittlerweile blöd, sich Vorsätze fürs Neue Jahr zu machen. Es kommt sowieso immer anders, als man will und denkt. Besonders, wenn man einfach kein Durchhaltevermögen hat, so wie ich. Fast ein ganzes Jahr lang habe ich mich wieder damit rumgeplagt, abzunehmen und habe nicht mal 5 Kilo geschafft. Seit vorgestern bin ich wieder vermehrt auf Pro Ana Blogs unterwegs...und ich höre sie immer deutlicher sagen, dass ich wieder damit anfangen sollte..denn damit habe ich mehr geschafft. Dass sie mir helfen wird, die letzten zehn bis fünfzehn Kilo zu schaffen und das nicht in einer Ewigkeit. Aber ich halte ihr Stand und ich hoffe, dass ich das weiterhin kann. Ich will nicht wieder zurück..und doch will ich es irgendwie schon. Blöder Zwiespalt..

Ziele für 2015:

- Ana nicht gewinnen lassen
- trotzdem abnehmen (70-65 Kilo erreichen)
- mein Leben auf die Reihe kriegen
- mehr zeichnen
- überleben

Keine großen Ziele, aber für mich schon fast zu groß, haha. Ich kann einfach nichts, worauf ich stolz sein könnte. Abgesehen von meinen Phasen, in denen ich selbstbewusst bin und mich dafür einsetze, dass auch andere sich so fühlen.
Und noch was..ich hätte meinen Optimismus gerne zurück, hat jemand ihn vorbeilaufen sehen?

Motivationstipps

Der wichtigste Schlüssel zur richtigen Motivation ist der persönliche Wille. Wenn man etwas wirklich will, dann hat man auch die Motivation, es umzusetzen. Dennoch gibt es noch ein paar weitere Wege, sich selbst für etwas zu motivieren.

Tipp 1: Klären, was wirklich getan werden muss

Bevor du dich an eine Aufgabe setzt, solltest du dir einmal über Folgendes klar werden: Muss das, was du tun musst, wirklich getan werden? Das klingt vielleicht seltsam, aber manchmal sperren wir uns gegen eine Aufgabe, weil wir unbewusst das Gefühl haben, dass diese Aufgabe nicht so wichtig ist, dass diese Aufgabe unnötig ist oder dass es doch gefälligst jemand anderes machen sollte.

Entscheide dich deshalb zu Beginn eindeutig für oder gegen diese Aufgabe. Vielleicht kannst du sie delegieren? Vielleicht ist sie wirklich nicht so wichtig? Dann lass es sein.
Aber wenn du etwas tun musst, dann entscheide dich bewusst und eindeutig für diese Aufgabe und tust du es.

Tipp 2: Finde heraus, was dich persönlich motiviert und nutze dieses Wissen

Finde heraus, was dich persönlich motiviert. Was motiviert dich besonders? Geld? Anerkennung? Wenn eine Aufgabe schwierig ist? Wenn du mit anderen zusammenarbeiten kannst? Was genau ist es, zu dem du dich hingezogen fühlst?

Wenn du weißt, was dich motiviert, kannst du deine Aufgaben danach gestalten. Angenommen, du musst eine Diplomarbeit schreiben und weißt von dir, dass du lieber im Team arbeitest. Dann kannst du dir Motivation schaffen, in dem du entweder ein “Diplomanden-Team” gründest oder versuchst, mit jemandem zusammen eine Diplomarbeit zu schreiben (in vielen Fachbereichen geht das). Es geht darum, dass du dir deine Aufgaben selbst gestalten kannst. Mach das nach deinen Bedürfnissen. Wenn du weißt, was dich motiviert, kannst du dieses Wissen zur Selbststeuerung nutzen.

Tipp 3: Motivation durch Visualisierung

Wenn du dich für eine Aufgabe motivieren willst, dann stell dir vor deinem geistigen Auge vor, wie du die Aufgabe mit Freude und Elan erledigst. Male dir das mit bunten Farben aus und denke an den Moment, in dem du diese Aufgabe bewältigt hast – wie gut und erleichtert du dich dann fühlen und wie stolz du bist.

Es gibt uns ein gutes Gefühl, wenn wir eine Aufgabe erledigt haben. Warum sollen wir dieses Gefühl nicht schon vorher nutzen, indem wir uns das Gefühl mit allen unseren Sinnen vorstellen? Was genau wirst du sehen, wenn du die Aufgabe erfüllt hast? Was wirst du hören? Wie wirst du dich fühlen? Was wirst du zu dir selbst sagen? Was werden andere zu dir sagen? Ist das nicht ein gutes Gefühl? So kannst du dich durch Visualisierungen sehr stark selbst motivieren.

Tipp 4: Achte auf deine Denkweise

Rede dir auf keinen Fall ständig selbst ein, dass du dich z.B. “nicht konzentrieren kannst”, oder dass du “diese Aufgabe nie bewältigen wirst”. So programmierst du dich darauf, keine Lust zu haben, zu scheitern oder weiter unmotiviert zu sein. Wenn du deine Gedanken nicht ausschalten kannst, schreibesie notfalls einmal auf ein Blatt Papier und zerreißn es dann. Das ist ein reinigendes Ritual, das uns von peinigenden Gedanken befreien kann.

Noch besser: rede dir ein, dass dir “die Aufgabe Spaß macht”, dass sie “ganz schnell erledigt ist”, oder dass es “ein Kinderspiel ist”. Auch wenn du nicht daran glaubst, programmierst du so dein Unterbewusstsein auf die neuen nützlichen Gedankengänge und schon sind dir diese Gedanken in Fleisch und Blut übergegangen.

Tipp 5: Motivieren durch Belohnungen

Sehr viele Menschen lassen sich durch Belohnungen motivieren. Du auch? Dann nutze das. Stell dir selbst Belohnungen für erfüllte Aufgaben in Aussicht – z.B. ein bestimmtes Buch, einen Kinobesuch, eine Massage oder ein paar Karten für das nächste Sportfinale. Such dir Sachen aus, die du wirklich gern hast oder tun würdest. Sag dir “Wenn ich diese zehn Akten bearbeitet habe, kaufe ich mir die CD, die ich mir schon solange wünsche.” oder “Wenn ich diesen Kurs erfolgreich abgeschlossen habe, belohne ich mich mit dem neuen Computerspiel.” Schreibe dirauf, womit du dich wofür genau belohnen wirst. Und das Allerwichtigste: Betrüge dich niemals selbst um deine Belohnung. Was du dir versprichst, musst du auch unbedingt halten.

Es gibt noch eine Reihe anderer Tipps, aber ich denke, die  hier sollten schon ein wenig weiterhelfen. Eigentlich - so finde ich - ist das eigene Denken in fast allem das A und O. Selbstbewusstsein, Motivation, Fähigkeiten und und und.

So..der Post ist etwas länger geworden und wer ihn bis hier her gelesen hat..Respekt! 

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und einen wunderbaren Start ins Jahr 2015! Wir sehen uns im Neuen Jahr wieder und dann auch wieder auf Ask. Hab euch lieb! :)


Dienstag, 23. Dezember 2014

Update

Hey ihr Süßen.

Lange nichts mehr von mir gehört, was? Deshalb hier mal ein kleines Update über die Dinge in meinem Leben.

Ich habe vor wenigen Wochen meinen Ask-Account deaktiviert, aber das wird nicht für immer sein. Jedoch fühle ich mich im Moment nicht in der Lage dazu, anderen zu helfen und bevor ich wieder jeden anpampe, dachte ich, so ist es einfach besser.
Derzeit ist es nämlich leider so, dass ich vermehrt mit starken Selbstmordgedanken zu kämpfen habe...jeden Abend, wenn ich im Bett liege, denke ich nur daran, weil ich einfach immer wieder glaube, dass ich mein Leben nicht mehr auf die Reihe bekommen werde. Ich habe so viel Scheiße gebaut..indem ich einfach nichts getan habe, das getan hätte werden müssen. Tagsüber werde ich von solchen Angstzuständen heimgesucht, dass mir den ganzen Tag schlecht ist, es fällt mir schwer, die Wohnung zu verlassen und vor wenigen Tagen hatte ich draußen eine kleine Panikattacke. Kurz gesagt, es geht noch mehr bergab, was ich gar nicht für möglich gehalten habe.
Trotzdem kämpfe ich weiter und bin dabei, die Dinge nach einander vielleicht in die richtigen Bahnen zu lenken. Ich hasse mich dafür, dass ich alles habe so weit kommen lassen und vielleicht ist es schon zu spät, um manche Dinge zu regeln.

In so vielen Dingen bin ich rückfällig geworden..ich verletze mich wieder selbst, fresse oder hungere, lüge, verschweige, ignoriere und ich komme aus diesem Scheiß einfach nicht raus. Es ist ein elendiger Teufelskreis. Wann immer ich daraus ausbrechen kann, passiert etwas, das mich zurück zieht. Ich klammere mich an jeden kleinen Strohhalm, der mich über Wasser hält, vielleicht etwas zu sehr. Ich wünschte, ich könnte mir Hilfe suchen, aber das geht ja leider nicht. Ich will nicht sterben..aber leben will ich auch nicht. Nicht so. Ich bin so müde und ausgelaugt davon, dass ich fast nur schlafen könnte. Ich schlafe viel, tue wenig und bin trotzdem immer so müde, als hätte ich nächtelang kein Auge zugetan. Weiß nicht, wie lange ich das noch kann. Gebe mir aber Mühe.

Der ganze Weihnachtskram geht mir auch schon total auf die Nerven, ich bin nur noch froh, wenn es vorbei ist. Und wenn das Jahr vorbei ist. Es ist dann zwar nur eine neue Zahl, aber vielleicht kann es auch ein Neuanfang sein. Wenn ich bis dahin durchhalte.

Gewichtsmäßig schwanke ich derzeit zwischen 75 und 75,5 Kilo. Hab also etwa nen Kilo zugenommen, seit ich nicht mehr abnehme, aber damit kann ich leben..hab mit Schlimmerem gerechnet ^^.

Da das hier aber eigentlich ein positiver Blog sein soll, kann ich mich hier nicht nur beklagen, also kommen auch noch ein paar gute Dinge.

Ich habe einen sehr schönen Brief erhalten, von meiner besten Freundin aus Deutschland (die mir ein sehr schönes Armband geschickt hat..danke, A! ♥), von L erwarte ich auch noch einen (zumindest hat sie einen abgeschickt. Wir haben momentan kaum Kontakt, leider) und mit einer weiteren Freundin tausche ich ebenfalls noch Briefe aus. Ich liebe es, Briefe zu versenden und zu bekommen.
Mein Freund und ich hatten gestern unseren dritten Jahrestag, wir haben nichts Besonderes gemacht, aber schön war es trotzdem..ist es immer noch. Dass er mich schon so lange erträgt, obwohl ich so ein scheiß Mensch bin, grenzt für mich an ein Wunder.
Außerdem habe ich wieder Kontakt zu einer Person, mit der ich vor zwei Jahren durch einen sehr hässlichen Streit auseinander gegangen bin und nun vertragen wir uns wieder sehr gut..als hätte es den Streit nie gegeben.

Mehr gibts eigentlich auch schon gar nicht zu erzählen. Auch wenn ich für euch kaum erreichbar bin, ich denke oft an euch. Egal ob es die Leser hier betrifft oder die Leute auf Ask. Ich fühle mich schlecht, weil ich weg bin, aber mir fehlt einfach die Energie, um da zu sein. Ich hoffe, ihr versteht das und wenn ihr mich dafür hasst, verstehe ich das.

Ich wünsche euch allein ein schönes Weihnachtsfest  mit viel Liebe, Verständnis und Harmonie und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ihr verdient es, glücklich zu sein, denn jeder einzelne von euch ist toll.

xoxo


Freitag, 26. September 2014

Life can be so great.

Manchmal können einem Kleinigkeiten den Tag retten.

Text von gestern:

Mir gings bis vorhin noch so richtig schlecht, dann habe ich mich aufgerafft und bin nach draußen gegangen. Habe das schöne Wetter genossen und mir die wunderbare Natur angesehen, ein paar Fotos davon gemacht und mir gings besser. Dann war ich bei der Post etwas abholen für meinen Freund - und obwohl das nur eine Winzigkeit ist - die Dame, die dort arbeitet, hat sofort gewusst, wer ich bin und hat das Päckchen direkt hergebracht, ohne den Abholschein sehen zu müssen. Sie hat sich an mich erinnert und das war so ein unfassbar schönes Gefühl, mir sind vor Freude die Tränen gekommen.

An alle, denen es schlecht geht:
Öffnet die Augen und lasst die schönen Kleinigkeiten des Lebens an euch ran. Es wird euch ein gutes Gefühl geben, ihr werdet sehen!

Ich habe das gestern auf Ask schon geschrieben, aber ich wollte es hier auch nochmal festhalten, da es dort schnell untergeht. Oft neigt man dazu, einen negativen Blick auf alles zu haben, aber man muss die Augen für schöne Dinge aufmachen! Verbohrt euch nicht so sehr auf schlechte Sachen, das macht euch nur unglücklich. Das Leben hat so viel Schönes zu bieten, also kämpft weiter, auch wenn es euch vielleicht schwer fällt. Irgendwann wird alles gut, das verspreche ich euch!


Gestern war ich noch total frustriert, weil ich nicht von den 75,7 Kilo weggekommen bin. Und heute die Überraschung: 75,0 ♥. Damit habe ich mein erstes Ziel, endlich, endlich erreicht. Zwar habe ich Angst, gleich wieder zuzunehmen, weil ich ja eigentlich zu wenig esse, aber dennoch bin ich gerade mehr als froh darüber. Morgen mache ich trotzdem einen Cheatday, hoffe, dass es mir danach besser gelingt, normaler zu essen, falls ich es wirklich als Cheatday zählen kann dann. Mein letzter Versuch ging ja auch mit nur 1300 Kalorien einher. 

Wie ihr bereits gesehen habt, habe ich den Blog etwas umgestaltet, ebenso den Titel und die Beschreibung. Ich möchte einfach, dass es positiver aussieht, schließlich will ich eigentlich ja positive Gedanken verbreiten..und teilweise ist der Blog hier hauptsächlich zu einer Infoseite geworden, was ich aber auch nicht schlecht finde :3.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag, meine Wölfchen! Morgen kommt übrigens schon der nächste Post, haha. 

xoxo


Montag, 15. September 2014

Tipps für mehr Selbstbewusstsein.

Hey, meine lieben Wölfchen! :3 Passt euch diese Bezeichnung? Irgendwie mag ich sie, haha.
Ich wünsche euch allen einen tollen Wochenstart und dass ihr alles schafft, was ihr euch vorgenommen habt! ♥

Meine Woche fing sehr gut an - Montags ist bei mir Wiegetag und ich hatte nach den paar Fresstagen letzte Woche wirklich Angst, wieder auf 79-80 Kilo zu sein. Stattdessen: 76,00 *o*. Damit bin ich 100 Gramm unter meinem letzten Tiefstgewicht~ neues Tiefstgewicht! Die letzten Bedenken wegen Cheatdays sind aus dem Weg geräumt, offenbar hat es wirklich geholfen, (für mich) mehr zu essen. Vielleicht schaffe ich die 75 Grenze bis Weihnachten, das wäre sooo toll, hihi.

Aber genug von mir, heute heißt das Thema für meinen Post "Selbstbewusstsein". Ich bin selbst alles andere als selbstbewusst und leider geht es vielen ähnlich, was ich sehr schade finde. Denn ich bin sicher, jeder von euch ist einfach perfekt!


Um euch ein bisschen zu helfen, habe ich ein paar Tipps im Internet zusammengesammelt und auch ein paar persönliche Ratschläge abzugeben. Ich hoffe, das hier hilft euch ein bisschen und ich wünsche euch sehr, sehr viel Erfolg!

x Ergründet die Ursachen für euer mangelndes Selbstvertrauen

Die Gründe für fehlendes Selbstvertrauen können sehr vielfältig sein. Erfahrungen in der Kindheit, Botschaften, die sich manifestieren, zum Beispiel: "Du schaffst das nicht." oder "Was soll bloß aus dir werden?" Solche Aussagen können einen sehr prägen, auch wenn einem das selbst vielleicht gar nicht bewusst ist.

Nutzt einmal folgende Fragen, um mögliche Ursachen für mangelndes Selbstvertrauen ausfindig zu machen:

~Welche Botschaften über dich selbst hast du in der Kindheit gehört? Denk an das, was man direkt zu dir gesagt hat, aber auch das, was über dich gesagt wurde und das du trotzdem mitgehört hast.

~Was stand in deinem Zeugnis über dich?
~Wie sind die Menschen, mit denen du aufgewachsen bist damit umgegangen, wenn du etwas falsch gemacht hast?
~Wie groß ist oder war das Selbstbewusstsein deiner Eltern oder anderer Erziehungspersonen?
~Bist du verlassen worden? Wenn ja von wem und wie bist du damit umgegangen?

Lass dir  Zeit damit, die Ursachen zu finden. Eine 100%ige Antwort wirst du sehr wahrscheinlich sowieso nicht finden. Der Grund für ein mangelndes Selbstbewusstsein ist in der Regel eine Kombination aus vielen verschiedenen Faktoren. Sinn der Sache ist vor allem, dass du dich selbst ein bisschen besser kennen lernen.

x Lern dich selbst besser kennen

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Selbstvertrauen, ist der, sich selbst besser kennen zu lernen. Oft ist das Bild, das wir von uns selbst haben, nämlich stark verzerrt. Wir sehen uns z.B. viel hässlicher, viel dicker, viel unfähiger usw. als wir es sind. Jeder Mensch hat viele liebenswerte Seiten an sich und Fähigkeiten, Eigenschaften und Verhaltensweisen, die ihn oder sie wertvoll und einzigartig machen. Versuche, dich selbst mit einer liebevollen Distanz zu beobachten und dich einmal so kennen zu lernen, wie du einen anderen Menschen kennen lernen würdest – offen und neugierig.

x Lerne, dich anzunehmen

Selbstbewusstsein braucht als Basis die Selbstakzeptanz. Nur wer sich selbst annehmen kann und zu sich selbst steht, hat Selbstbewusstsein und wirkt selbstsicher nach außen.

Sich selbst anzunehmen, scheint für viele Menschen aber unendlich schwer zu sein. Wir kritisieren uns, hadern mit unserer Figur, unserer Intelligenz und unserem Aussehen. Wir können oft kein gutes Haar an uns lassen und eine innere Stimme nörgelt an uns herum. Meistens sind wir mit uns selbst strenger, als wir es mit jedem anderen Menschen wären.

Selbstannahme kannst du im Alltag üben und praktizieren, z.B. so:

~Stoppe dich selbst, wenn immer du so etwas denkst wie “Ich blöde Kuh…” oder “Na toll, ich mach auch immer alles falsch.” Je öfter du dir solcher inneren Kritik bewusst wirst, desto leichter wird es dir fallen, diese Sätze durch etwas Liebevolles und Versöhnliches zu ersetzen, wie z.B. “Na, das war nicht so toll, aber gleich mache ich es viel besser.” oder “Das ist heute einfach nicht mein Tag, macht nichts.”

~Konzentriere dich auf deine positiven Eigenschaften, nicht auf deine Schwächen. Wenn du deinen Blick immer nur auf das richten, was du nicht kannst, bekommst du ein falsches Bild von dir. Denke immer auch an all das, was du gut kannst. Du bist in deiner Art einzigartig und es ist gut, dass es dich gibt. Wenn es etwas gibt, dass du nicht kannst, aber gerne beherrschen möchtest, nützt es nichts, dich deswegen fertig zu machen. Fälle lieber die Entscheidung, es zu erlernen.

~Lass nicht zu, dass man dich respektlos behandelt. Wenn du anderen Menschen erlaubst, dich respektlos zu behandeln, ist das ein herabwertendes Signal an dein Selbstbewusstsein. Du bist es wert, gut behandelt zu werden und kannst das ruhig und sachlich einfordern. Es wird dir gut tun, wenn du für dich selbst einstehst.

Eine kleine Übung:

Setz dich vor einen Spiegel, in dem du dich gut sehen kannst. Schau dir selbst in die Augen und sag dir “… (dein Name), Du bist ein wundervoller und wertvoller Mensch – ich mag Dich.”

Mach dir keine Sorgen, wenn dir diese Übung unmöglich erscheint. Es fällt tatsächlich sehr vielen Menschen unglaublich schwer, sich auf diese Weise selbst etwas Nettes zu sagen. Wir sind es nicht gewöhnt und haben alle so etwas gelernt wie “Eigenlob stinkt”. Aber sich selbst zu mögen, ist eine Grundvoraussetzung für ein zufriedenes und glückliches Leben. Und mehr noch – sich selbst zu lieben, ist die Basis dafür, auch andere lieben zu können.

Extra Tipp: Fang mit etwas Kleinem an. 

x Erstelle Listen

Erstelle eine Liste mit Eigenschaften und Verhaltensweisen, die du an dir magst, mit solchen, mit denen du leben kannst, und mit solchen, die du an dir ablehnst.
Nimm dir nacheinander die Eigenschaften vor, die du an dir ablehnst. Sag dir bei jeder Eigenschaft - am besten laut: "Ich bin bereit, mich so anzunehmen, wie ich bin - auch wenn ich ... (z.B. eifersüchtig) bin . Ich habe Fehler und Stärken wie jeder Mensch."

x Den Tag rückwirkend betrachten

Lass  am Abend im Bett deinen Tag Revue passieren und lenk deine Aufmerksamkeit auf das, was dir gelungen ist, was für dich positiv war.

Es gibt jeden Tag etwas, wofür du dich loben kannst. Es muss nichts Außergewöhnliches sein, was bisher kein Mensch vor dir vollbracht hat. Auch was anderen schon immer gelingt und dir das erste Mal, ist für dich ein Erfolg.



Hoffentlich konnte ich euch mit den Tipps weiterhelfen :3 ♥ Vergesst nicht: Ihr seid wundervoll. Perfekt. Wunderschön und einzigartig. 

Ps: Ihr dürft mir gerne Vorschläge hinterlassen, für kommende Posts, ich würde mich freuen! :3
Pps: Soll ich einen Gewichtsverlauf von mir als Seite erstellen?
xx

Sonntag, 7. September 2014

Still-Leben.

Hallo, ihr Süßen xx. Endlich wieder bloggen, was freu ich mich! Obwohl ich fast nie weiß, was ich schreiben soll, so schreibe ich doch ausgesprochen gern, haha. Ich hoffe, ihr hattet eine gute Woche, meine war nicht sonderlich toll..ich werd heute einfach mal schreiben, was so los war (hab zwar noch nen anderen Post in Planung, aber für den muss ich noch ein bisschen nachforschen).

Negatives (wer's nicht lesen will, einfach überspringen).

x Schock. Als ich am vergangenen Sonntag meinen Freund vom Bahnhof abgeholt habe, war ich über mich selbst erschrocken. Ich habe am Bahnhof auf ihn gewartet und der Zug hatte Verspätung; eine Zeit lang war alles ganz normal, aber dann kam mir der nachdrückliche und hämmernde Gedanke "Es wäre so leicht, da jetzt zu springen, wenn der Zug kommt." Ich hatte das Gefühl, nein den Drang, es wirklich zu tun. Ich habe öfter mit solchen Gedanken zu kämpfen, aber sie sind selten so nachdrücklich und schon gar nicht aus heiterem Himmel. Das hat mir ziemliche Angst gemacht, wenn ich ehrlich bin, weil nicht viel gefehlt hätte, dass ich es in die Tat umgesetzt hätte und das, obwohl es mir den ganzen Tag eigentlich relativ gut ging...

x Rückfall. Ich versuche seit einiger Zeit vom Selbstverletzen wegzukommen und hatte es grade 3 Wochen geschafft gehabt, dann kam der Rückfall. Mal wieder. Es war nur ein Schnitt, ein einziger und doch einer zu viel. Aber Rückfälle gehören nun mal dazu.

x Liebeskummer und Einsamkeit. Ich liebe meinen Freund. Sehr. Aber das ändert nichts daran, dass ich mich selbst in seiner Gegenwart manchmal unglaublich einsam fühle. So sehr, dass es kaum auszuhalten ist. Einsame Menschen sterben früher. Ich will eigentlich ja eh nicht alt werden, aber es ist trotzdem ein mieses Gefühl. Hinzu kommt, dass ich L unsagbar vermisse. Sie hat eine Ausbildung angefangen und ich habe seit einer Woche nicht mehr mit ihr geschrieben. Das macht mich so extrem fertig. Ich habe sie noch nie im Realleben gesehen, aber ich bin trotzdem seit Monaten verliebt in sie und irgendwann bringt mich das noch ins Grab. Ohne sie bin ich einfach ein Nichts..irgendwie. Es ist ziemlich mies, wenn das Glück von einer Person abhängt.

x Essen. Ich habe vergangene Woche einmal über 1500 Kalorien gegessen, einmal über 1300 und einmal über 1100. Eigentlich ist das ja gut, aber ich fühle mich heute noch richtig schlecht deswegen. In meinem Kopf geht das ständige Mantra im Kreis, dass es zu viel war, viel zu viel. Traue mich deshalb auch nicht auf die Waage. Im Gegensatz dazu hielt ich die anderen Tage zwischen 500 und 900 Kalorien..da fühle ich mich besser. Sicherer..

x Angst. Morgen sollte ich meine Schwester treffen, die ich seit zwei Jahren nicht mehr gesehen habe. Gerade spiele ich mit dem Gedanken, es abzusagen, weil ich regelrecht Panik davor habe. Ich weiß nicht, wovor genau, aber sie ist da und lässt mich nicht schlafen. Seit Tagen ist mir schlecht deswegen.

x Absage. Am Freitag wollte eine Freundin mit mir ins Kino. Ich hab mich dazu überreden lassen, weil mich der Film eigentlich nicht allzu sehr interessiert. Und dann sagte sie im letzten Moment ab. Ich dachte erst, ihre Arbeit wäre ihr dazwischen gekommen, aber dann habe ich rausgefunden, dass sie hinterher mit jemand anderem etwas ausgemacht hat. Mal wieder nur der Lückenfüller gewesen, bis etwas Besseres da ist. Das kenne ich zwar schon, aber es war trotzdem nicht so schön.

Positives

x Meine Follower bei Ask. Ihr versüßt mir wirklich den Tag, viele von euch sind so unglaublich lieb und wundervoll, ihr baut mich immer wieder auf. Ich bin wirklich froh, dass es euch gibt!

x Kontakt. Genauso wie es mir Angst macht, mich mit meiner Schwester zu treffen, so habe ich mich auch unglaublich darüber gefreut, dass sie sich bei mir gemeldet hat. Früher standen wir uns ziemlich nahe..

x Neue Dekorationssachen. Okay, das klingt vielleicht echt blöd, aber ich lieeebe Dekosachen und mein Freund hat welche im Seaside Stil mitgebracht und das finde ich schön, haha. Das gibt mir so das Gefühl vom Cottage Shell aus Harry Potter *3*

x Wiedererweckte Sims-Liebe. Seit zwei Tagen spiele ich wieder Sims 3, was ich für einen schönen Zeitvertreib halte, es macht mir wieder großen Spaß und lenkt mich persönlich toll ab, wenn es mir schlecht geht. Klingt blöd, ist es auch, aber wenn es hilft, warum nicht?

x Mich selbst mögen. Ich mochte mein Spiegelbild für einen halben Tag lang. Das ist ein ziemlicher Erfolg, möchte ich meinen. Besonders dann, wenn man eigentlich in einer Selbsthass-Phase ist.

x Laptop in Reparatur. Mein Laptop ist ja seit April kaputt und ich konnte fast nur am Handy online. Wenn aber alles gut geht, wird er bald wieder heil sein ~ vielleicth schon heute~ und ich kann wieder regelmäßig bloggen. Juhu! :D

So, ich hab ja keine Ahnung, ob euch das alles überhaupt interessiert, aber ist es nicht lustig, wieviel passieren kann, ohne dass man vor die Tür geht? xD
Mein nächster Post beschäftigt sich dann wieder mit dem Thema Ernährung, versprochen! Habt noch einen schönen Sonntag! Ich hab euch lieb xx.