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Dienstag, 17. März 2015

Lost in you.

Es ist warm. Die Sonne scheint durch die große Scheibe des Balkons in den Raum und erhellt diesen, wärmt ihn auf.
Ich sitze neben dir auf dem Bett, so nahe, dass unsere Schultern sich beinahe berühren. Eine deiner mahagonifarbenen Haarsträhnen streift meine Wange, wann immer du sie dir hinters Ohr streichst, weil sie dir ins Gesicht fällt. Ich lausche deiner Stimme, die mich total in den Bann gezogen hat, ohne zu hören, wovon du eigentlich redest. Aber das ist egal, weil ich dich frage, was du gesagt hast, nur damit du weiter redest. Ich liebe es, dir zuzuhören. Könnte mich in deiner Stimme verlieren, ebenso wie in deinen dunklen Augen, die manchmal so traurig aussehen und trotzdem immer voller Wärme sind. Du bist eine Kämpfernatur und das bewundere ich sehr an dir. Neben dir komme ich mir klein und unbedeutend vor, hässlich und schlecht. Und trotzdem glücklicher, als ich es je war. Denn ich habe mich nach dir gesehnt, seit ich dich besser kennengelernt habe. Seit ich mich in dich verliebt habe.
Du hast aufgehört zu reden, wie mir erst nach wenigen Sekunden auffällt und ertappt blicke ich von deinen Lippen auf zu deinen Augen, spüre, wie mein Mund sich zu einem Lächeln verzieht: "Erzähl's noch mal, ich war nicht ganz bei der Sache." Weil ich mich gefragt habe, wie es wohl ist, dich zu küssen. Aber das kann ich nicht aussprechen. Du weißt, was ich fühle, ich hab's dir mehrmals geschrieben. Beim Chatten und in den Briefen, du weißt es und doch bringe ich es jetzt nicht über die Lippen, aus Angst. Angst, dich damit zu vertreiben, denn es ist ein Unterschied, ob du hunderte von Kilometern weit weg bist oder direkt neben mir. Und ganz ehrlich, dieses direkt neben mir ist viel besser.
"Woran hast du denn gedacht?", fragst du, deine Stimme ist fast ein Flüstern und noch einmal fühle ich mich ertappt, habe das Gefühl, dass meine Wangen glühen. Aber ich schüttle nur den Kopf.
"Remy, du weißt, dass du mir alles sagen kannst." Jetzt klingst du ernst und beinahe besorgt. Manchmal bereue ich, dass ich dir erzählt habe, was für ein Wrack ich eigentlich bin. Wollte ich doch immer, dass du mich für normal hältst, für gesund. Es hat uns einander näher gebracht, weil es uns ähnlich geht, aber trotzdem.
"Ich habe mich gefragt, wie es ist dich zu küssen", höre ich mich sagen und vor Verlegenheit kann ich meinen Blick nicht auf dir lassen. Du lachst. Ich finde dein Lachen so schön, auch dem könnte ich ewig zuhören.
"Find's doch raus." Perplex sehe ich zurück zu dir, da lehnst du dich schon über mich. Weißt du eigentlich, wie gut du riechst? Mir wird ganz mulmig zumute, als dein warmer Atem über meine Lippen streift.

Und dann wache ich auf. Mir kommen die Tränen, es hat sich so real angefühlt und die Enttäuschung und der Schmerz darüber, dass es nur ein Traum war, bringt mich fast um. Ich halte es nicht mehr aus. Ich habe dich noch nie gesehen und trotzdem hast du mir den Kopf verdreht, seit mehr als einem Jahr. Ich will dich endlich sehen.


Freitag, 13. März 2015

Hoy.

Ich weiß momentan nicht wirklich, was ich hier schreiben soll, haha. Zuallererst möchte ich jedem von euch nochmal für die Gratulation zum Geburtstag gestern danken, ich hab mich sooo sehr gefreut! ♥ ♥

An meiner Situation hat sich eigentlich nichts geändert, sie ist immer noch so doof wie eh und je, haha. Aber dennoch bin ich momentan ziemlich glücklich, das Wetter ist schön, ich habe abgenommen, nach langer Zeit wieder mit L. geschrieben und als ich gestern Fotos gemacht habe, fand ich mich beinahe schön. Und dann noch die süßen Leute auf Ask. Alles in allem geht es mir psychisch besser als schon lange nicht mehr!

Und weil ich nicht weiß, was ich schreiben soll, verteile ich einfach ein bisschen Liebe ♥ ♥
Ihr seid alle super toll, wunderschön und großartig, vergesst das niemals!










Wer auch immer das hier liest: Ich liebe dich ♥ ♥ ♥

Dienstag, 23. Dezember 2014

Update

Hey ihr Süßen.

Lange nichts mehr von mir gehört, was? Deshalb hier mal ein kleines Update über die Dinge in meinem Leben.

Ich habe vor wenigen Wochen meinen Ask-Account deaktiviert, aber das wird nicht für immer sein. Jedoch fühle ich mich im Moment nicht in der Lage dazu, anderen zu helfen und bevor ich wieder jeden anpampe, dachte ich, so ist es einfach besser.
Derzeit ist es nämlich leider so, dass ich vermehrt mit starken Selbstmordgedanken zu kämpfen habe...jeden Abend, wenn ich im Bett liege, denke ich nur daran, weil ich einfach immer wieder glaube, dass ich mein Leben nicht mehr auf die Reihe bekommen werde. Ich habe so viel Scheiße gebaut..indem ich einfach nichts getan habe, das getan hätte werden müssen. Tagsüber werde ich von solchen Angstzuständen heimgesucht, dass mir den ganzen Tag schlecht ist, es fällt mir schwer, die Wohnung zu verlassen und vor wenigen Tagen hatte ich draußen eine kleine Panikattacke. Kurz gesagt, es geht noch mehr bergab, was ich gar nicht für möglich gehalten habe.
Trotzdem kämpfe ich weiter und bin dabei, die Dinge nach einander vielleicht in die richtigen Bahnen zu lenken. Ich hasse mich dafür, dass ich alles habe so weit kommen lassen und vielleicht ist es schon zu spät, um manche Dinge zu regeln.

In so vielen Dingen bin ich rückfällig geworden..ich verletze mich wieder selbst, fresse oder hungere, lüge, verschweige, ignoriere und ich komme aus diesem Scheiß einfach nicht raus. Es ist ein elendiger Teufelskreis. Wann immer ich daraus ausbrechen kann, passiert etwas, das mich zurück zieht. Ich klammere mich an jeden kleinen Strohhalm, der mich über Wasser hält, vielleicht etwas zu sehr. Ich wünschte, ich könnte mir Hilfe suchen, aber das geht ja leider nicht. Ich will nicht sterben..aber leben will ich auch nicht. Nicht so. Ich bin so müde und ausgelaugt davon, dass ich fast nur schlafen könnte. Ich schlafe viel, tue wenig und bin trotzdem immer so müde, als hätte ich nächtelang kein Auge zugetan. Weiß nicht, wie lange ich das noch kann. Gebe mir aber Mühe.

Der ganze Weihnachtskram geht mir auch schon total auf die Nerven, ich bin nur noch froh, wenn es vorbei ist. Und wenn das Jahr vorbei ist. Es ist dann zwar nur eine neue Zahl, aber vielleicht kann es auch ein Neuanfang sein. Wenn ich bis dahin durchhalte.

Gewichtsmäßig schwanke ich derzeit zwischen 75 und 75,5 Kilo. Hab also etwa nen Kilo zugenommen, seit ich nicht mehr abnehme, aber damit kann ich leben..hab mit Schlimmerem gerechnet ^^.

Da das hier aber eigentlich ein positiver Blog sein soll, kann ich mich hier nicht nur beklagen, also kommen auch noch ein paar gute Dinge.

Ich habe einen sehr schönen Brief erhalten, von meiner besten Freundin aus Deutschland (die mir ein sehr schönes Armband geschickt hat..danke, A! ♥), von L erwarte ich auch noch einen (zumindest hat sie einen abgeschickt. Wir haben momentan kaum Kontakt, leider) und mit einer weiteren Freundin tausche ich ebenfalls noch Briefe aus. Ich liebe es, Briefe zu versenden und zu bekommen.
Mein Freund und ich hatten gestern unseren dritten Jahrestag, wir haben nichts Besonderes gemacht, aber schön war es trotzdem..ist es immer noch. Dass er mich schon so lange erträgt, obwohl ich so ein scheiß Mensch bin, grenzt für mich an ein Wunder.
Außerdem habe ich wieder Kontakt zu einer Person, mit der ich vor zwei Jahren durch einen sehr hässlichen Streit auseinander gegangen bin und nun vertragen wir uns wieder sehr gut..als hätte es den Streit nie gegeben.

Mehr gibts eigentlich auch schon gar nicht zu erzählen. Auch wenn ich für euch kaum erreichbar bin, ich denke oft an euch. Egal ob es die Leser hier betrifft oder die Leute auf Ask. Ich fühle mich schlecht, weil ich weg bin, aber mir fehlt einfach die Energie, um da zu sein. Ich hoffe, ihr versteht das und wenn ihr mich dafür hasst, verstehe ich das.

Ich wünsche euch allein ein schönes Weihnachtsfest  mit viel Liebe, Verständnis und Harmonie und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ihr verdient es, glücklich zu sein, denn jeder einzelne von euch ist toll.

xoxo


Donnerstag, 25. September 2014

I don't feel well today.

-PERSÖNLICHES! negativ, eventuell triggernd-


Das Wetter draußen ist schön, sonnig und warm. Doch die Wärme erreicht mich nicht. Mir ist so eisig kalt, aber die Kälte kommt von innen. Ich könnte auf der Sonne tanzen und würde immer noch frieren.
Ich lache, laut und falsch. Rede wie ein Wasserfall, um die Stille in meinem Inneren zu füllen, weil ich sie nicht ertrage. Seit Tagen geht es mir wieder richtig schlecht und das Schlimmste ist, ich weiß nicht warum. Es gibt keinen Grund dafür. Eigentlich.
Seit Tagen fühle ich mich wie in Watte gepackt. Nehme alles um mich herum wie durch große Entfernung wahr oder als würde ich unter Wasser sein. Und ertrinken. Egal, wie kräftig ich mit den Armen rudere, ich sinke immer tiefer. Die Dunkelheit verschlingt mich, frisst mich auf. Manchmal spüre ich einfach nichts. Absolut nichts. Keine Freude, keine Trauer, keine Wut, keinen Zorn. Spüre nicht einmal körperlichen Schmerz, wenn ich mir den Kopf anhaue. Und wenn ich dann mal Gefühle habe, dann ist es nichts anderes als anhaltende Niedergeschlagenheit ~ wie nie endender Regen. Die Angst, nicht gut genug zu sein und das Wissen, dass man in allem versagt.
Ich bin zu blöd, um abzunehmen, aber normal essen kann ich auch nicht. Ich versage dabei, verdammte 1200 Kalorien zu mir zu nehmen, was doch eigentlich das Normalste der Welt ist. Das einzig Gute ist, dass ich dennoch Motivation habe, auf beiden Seiten weiterzumachen~ abnehmen und gesund essen.

Immer allen zu sagen, dass sie perfekt sind, fühlt sich richtig an, weil ich das aus voller Überzeugung sage. Aber an mir selbst sehe ich nur Fehler und wenn man mir sagt, dass ich trotzdem toll bin, kann ich es nie glauben. Ich wünschte, ich könnte es..nur ein einziges Mal. Würde mich gerne ein einziges Mal so sehen, wie andere mich sehen. Aber alle Arbeit war umsonst. Ich werde es einfach nie können. Noch bin ich bereit zu kämpfen. Noch habe ich die Hoffnung, dass es sich irgendwann lohnt. Noch kann ich gegen meine Dämonen bestehen und nicht nachgeben, aber wie lange noch? Ich hasse es, dass ich wieder an dem Punkt gelandet bin, an den ich nie wieder zurück wollte. Wollte doch eigentlich glücklicher werden. Einmal spüren, wie es ist, sich um nichts zu sorgen, sich frei zu fühlen.  Aber auch da versage ich.

Wie weit muss man laufen, um vor sich selbst zu fliehen?

Aber nur, weil ich alles so negativ sehe, ist es das nicht. Ich hoffe, ihr seht alles ein wenig positiver und wisst, wie perfekt ihr seid! Ich jedenfalls, liebe euch. Egal ob ihr hier meinen Blog lest oder ob ihr mir auf Ask folgt. Ihr seid manchmal der Höhepunkt meines Tages und dafür danke ich euch so sehr!

"Man sagt immer, Menschen, die sich selbst hassen, könnten niemand anderen lieben.
Aber was, wenn wir einfach unsere Liebe zu sehr auf Andere übertragen und verschenken, sodass für uns nichts mehr übrig bleibt?"

Ich habe momentan keine großen Ideen für Blogbeiträge, also wäre ich sehr dankbar, wenn ihr mir sagen würdet, worüber ihr gern welche hättet, sonst bleibt der Blog hier in Zukunft ziemlich still...

Wünsche euch einen schönen Tag!


Samstag, 20. September 2014

In your shadow.

-PERSÖNLICHES- (negativ)


"Ich könnte noch so sehr ein besserer Mensch sein, ich könnte noch so perfekt sein. Für dich würde ich mich niemals gut genug fühlen."

Diese Worte sind permanent in meinem Kopf, wenn ich an L denke. Ich meine, sie ist in meinen Augen einfach so unglaublich perfekt. So sehr, dass sie mir fast unwirklich erscheint. Und diese Perfektion tut so weh, wenn ich neben ihr merke, wie fehlerhaft ich bin. L ist wunderschön, hat eine perfekte Figur und einen fast perfekten Charakter. Sie bedeutet mir unheimlich viel und die Angst sie zu verlieren, macht mich verrückt. Es ist immer so...
Wenn wir regelmäßig schreiben, ist alles okay. Dann habe ich das Gefühl, dass ich ihr wichtig bin, sogar, dass wir uns nahestehen. Ich liebe es, wenn es so ist. Trotz aller Ängste macht mich das einigermaßen glücklich. Doch sobald wir ein paar Tage nicht schreiben können, ist es beim nächsten Mal so distanziert. Und ich kann nichts dagegen tun, immer wenn es so ist, wird mir sofort wieder bewusst, dass uns Welten trennen. Dass ich viel zu schlecht für sie bin. Und dann fange ich wieder an, mich zu hassen. Es ist ein verdammter Teufelskreis. Und letztendlich spielt alles keine Rolle, weil sie doch eigentlich sowieso glücklich mit ihrem Freund zusammen ist und was bin ich?
Sie macht mich so unfassbar glücklich allein durch ihre Anwesenheit und das über eine riesige Entfernung. Und trotzdem macht es mich Stück für Stück kaputt, auch, dass ich sie nicht sehen kann. Es frisst mich auf, wie das Monster im Schrank, vor dem ich als Kind immer Angst hatte. Jetzt weiß ich, dass es existiert, nur anders als erwartet.

Und dann ist da noch die Panik vor dem ersten Treffen. Es steht noch in den Sternen, aber bereits jetzt mache ich mich total verrückt deswegen. Weil ich sie danach sicher verlieren werde, das ist immer so. Und wenn das passiert, dann ist es endgültig zu Ende und das für immer. Ohne sie, kann ich nicht mehr leben.

Auch das Essen macht mir momentan wieder Probleme. Ich esse zwar mehr, aber es macht mich fertig. Bisher habe ich es gut verdrängt, aber gestern hatte ich einen kleinen Zusammenbruch deswegen. Ich war zwar bei unter 1000 Kalorien, trotzdem habe ich mich so mies gefühlt, wie schon lange nicht mehr. So absolut fett, hässlich und einfach nur wie ein widerliches Schwein. Ich habe fast eine Stunde lang nur geheult und heute ist es auch nicht viel besser, würde am liebsten nichts mehr essen. Weiß auch nicht. Momentan gehts mir einfach nur schlecht und ich weiß gar nicht, woher das wieder kommt.
Aber es spielt keine Rolle. Ich werde sowieso immer im Schatten eines jeden stehen.


Naja..sorry für den negativen Post, musste das einfach irgendwo los werden. Ich hoffe, ihr habt eine bessere Zeit, ich würds euch auf jeden Fall wünschen!

Mittwoch, 17. September 2014

Die fünf Stadien einer Essstörung

Hey, meine Wölfchen :3 ♥. Ich hoffe, eure Woche war bisher gut, jedenfalls wünsche ich mir das für euch. Meine Woche..ist nicht so toll verlaufen bisher, weil ich ziemlich schlaflos bin, wegen gruseligen Dingen, haha. 
Der heutige Post ist wieder etwas Informatives. Eigentlich war es so geplant, dass weder der Blog, noch mein Ask-Account sich um Abnehmen/Essstörungen drehen und jetzt ist das erst recht wieder so, haha. Aber ich denke, das ist ganz gut. Es hilft mir ein wenig, besser zurecht zu kommen und wenn ich euch auch helfen kann, ist das umso schöner ♥. 

Das heutige Thema ist:


ENTWICKLUNG VON ESSSTÖRUNGEN IN FÜNF STADIEN


nach Prochaska et al. 1994/97)

Das Wissen um die verschiedenen Stadien von Essstörungen ist entscheidend für den Gesprächs- und Behandlungsansatz in der Arbeit mit essgestörten Menschen. Viele Therapien scheitern, weil Patienten nicht ihrem Krankheitsstadium entsprechend behandelt werden und sich deshalb nicht richtig gesehen oder verstanden oder aber auch überfordert fühlen.

1. VERLEUGNUNG (Präkontemplation)

"Könnt ihr mich endlich mal in Ruhe lassen?"
Im Stadium 1 wird jegliche Störung verleugnet. Zwar halten die Betroffenen Diät, sie erbrechen, treiben exzessiv Sport, denken ständig über Essen, Kalorien oder ihre Figur nach. Sie sehen darin aber kein Problem. Vielmehr sind sie der Meinung, dies aus freiem Entschluss zu tun und wehren jeden Versuch der Einmischung massiv ab. Es ist kein Problembewusstsein, keine Motivation und damit noch keine Voraussetzungen für eine Therapie vorhanden.
Hinweis für Angehörige: Dennoch kann es sinnvoll sein, gemeinsam eine Beratungsstelle für Essstörungen aufzusuchen, wenn sich die Betroffenen dazu bereit erklären. Aufklärung und Konfrontation können unter Umständen ein Problembewusstsein wecken.

 2. ERKENNEN (Kontemplation)

"Das ist MEINE Sache!"
Die Betroffenen erkennen, dass sie ein Problem mit dem Essen und/oder mit dem Annehmen ihres Körpers haben. Allerdings meinen sie, dass sie "die Sache im Griff haben" und jederzeit damit aufhören können. Sie können in diesem Stadium nicht einsehen, dass das in der Regel nicht stimmt.
Hinweis für Betroffene: Wenn dir dein Essverhalten neben dem Nutzen, den du davon hast (Gewichthalten, Kontrolle, Macht etc.) auch Probleme bereitet, wenn du es eigentlich loswerden möchtest, dann aber doch wieder Gründe hast, warum du es nicht aufgeben willst, wenn du der Überzeugung bist, dass du es lassen kannst, wenn du nur wirklich willst, empfehle ich dir folgendes Experiment: Verzichte für sechs Wochen auf jegliches essgestörte Verhalten und Denken. Einfach nur, um dir zu beweisen, dass du davon nicht abhängig bist.
- Was geht bei der Vorstellung, darauf zu verzichten, in dir vor?
- Wehrt sich alles in dir dagegen?
- Denkst du, dass du das nicht nötig hast, weil du meinst, die Sache im Griff zu haben?
- Hast du das Gefühl, dass du das sowieso nicht schaffst?
- Oder dass du dazu keine Lust hast?
 Dann solltest du dir dringend Hilfe in einer Beratungsstelle für Essstörungen suchen. Dasselbe gilt, wenn du versuchst, auf das essgestörte Verhalten zu verzichten und dir das nur für wenige Tage gelingt. Du solltest dir dann nicht vormachen, dass es dir auf jeden Fall gelänge, wenn du es nur richtig versuchen würdest.

3. VORBEREITUNG
"Ich will ja weg davon, ABER..."
In diesem Stadium möchte man die Essstörung zwar eigentlich loswerden, gleichzeitig will man aber nicht auf die Vorteile verzichten, die sie mit sich bringt. Das heißt: Man würde zwar gerne die Abhängigkeit von Hungern/Fress-/Kotzattacken überwinden, hier und da möchte man aber doch das Erbrechen zum Stressabbau oder zur Gewichtsregulation einsetzen. Man möchte außer Magerjoghurt auch wieder Brot und Nudeln, Wurst oder Käse essen, aber ohne zuzunehmen. Es ist ein Stadium der Widersprüchlichkeit. Zwar sucht man Hilfe und will "ab morgen alles verändern", gleichzeitig blockieren aber Unschlüssigkeit und die Angst vor Veränderung die Handlungsfähigkeit.
Hinweis für Betroffene: Du brauchst in diesem Stadium eine Therapeutin oder einen Therapeuten, die/der in der Lage ist, deine Unschlüssigkeit auszuhalten und versteht, dass du die Essstörung nicht von heute auf morgen ersatzlos hergeben kannst, die/der dir Zeit lässt, deine Ängste vor dem Essen und vor einer Gewichtszunahme abzubauen, dir geduldig Angebote macht, was du statt essgestörtem Verhalten ausprobieren kannst, um neue und bessere Erfahrungen zu machen. So ein langsames Vorgehen ist natürlich nur dann möglich, wenn deine Essstörung keine extreme gesundheitliche Bedrohung darstellt.

4. ENTSCHLOSSENHEIT (Aktion)

"Ich will da raus!"
Wenn der Leidensdruck durch die Essstörung groß ist, wenn sie hauptsächlich behindert und sinnlos geworden ist, kommt vielleicht der Entschluss, sie aufzugeben. Das geht in den allermeisten Fällen nicht aus eigener Kraft. Die Essstörung hat durch die dauernde Gewohnheit tiefe Spuren in der Persönlichkeit und in den Denkprozessen hinterlassen, die scheinbar keine Richtungsänderung zulassen. Immer wieder landet man in den gleichen leidvollen Verhaltensmustern. Deshalb ist eine erfahrene Therapeutin/Therapeut nötig, der die Hilfesuchenden geduldig, sicher und fachkundig aus dem Teufelskreis der Essstörung in eine zunehmende innere und äußere Freiheit begleitet.
Hinweis für Betroffene: Schau im Branchenverzeichnis (gelbes Telefonbuch) deiner Stadt unter "Beratung und Hilfe" oder suche online nach einer Beratungsstelle für Essstörungen. Nicht in jeder Stadt gibt es solche Beratungsstellen.

5. STABILISIERUNG

"Das Neue ist zwar nicht einfach, dennoch will ich nie mehr zurück!"
Die Überwindung einer Essstörung geht nicht reibungslos vor sich. Es ist eine Herausforderung und eine sehr große Leistung, die Essstörung und ihre Auswirkungen auf Wahrnehmen, Denken, Fühlen hinter sich zu lassen und stattdessen der eigenen Persönlichkeit Raum zu geben und gut für sich zu sorgen. Auch bei der besten Therapie kommt es zu Rückfällen in alte Verhaltensweisen. Ein Rückfall zeigt, dass man noch nicht ausreichend vertraut ist mit dem "Handwerkszeug", das man für ein gesundes Leben braucht. Jeder Rückfall ist damit eine Chance, sich weiter zu entwickeln und noch etwas dazuzulernen. Mit jedem positiv verarbeiteten Rückfall wird der Abstand zur Essstörung etwas größer und Sicherheit und innere Freiheit nehmen zu. Da dieser Lernprozess auf persönlicher Entwicklung und Reifung beruht, kann man ihn nicht beschleunigen. Er dauert immer mehrere Monate bis einige Jahre. Eine erfolgreiche Therapie erstreckt sich im Normalfall über 9-24 Monate.
Hinweis für Betroffene: Lass dich davon nicht entmutigen! Es lohnt sich! Was sind schon ein oder zwei Jahre intensiver Arbeit für ein Leben weitgehend ohne Essstörung! Du wirst dir nach einer überwundenen Essstörung wahrscheinlich näher sein und dich mehr annehmen können, als es davor jemals der Fall war.


Ich wünsche euch noch einen schönen restlichen Tag und ich hoffe, der Beitrag hat euer Wissen etwas erweitern können! Hab euch lieb :). xx

Montag, 15. September 2014

Tipps für mehr Selbstbewusstsein.

Hey, meine lieben Wölfchen! :3 Passt euch diese Bezeichnung? Irgendwie mag ich sie, haha.
Ich wünsche euch allen einen tollen Wochenstart und dass ihr alles schafft, was ihr euch vorgenommen habt! ♥

Meine Woche fing sehr gut an - Montags ist bei mir Wiegetag und ich hatte nach den paar Fresstagen letzte Woche wirklich Angst, wieder auf 79-80 Kilo zu sein. Stattdessen: 76,00 *o*. Damit bin ich 100 Gramm unter meinem letzten Tiefstgewicht~ neues Tiefstgewicht! Die letzten Bedenken wegen Cheatdays sind aus dem Weg geräumt, offenbar hat es wirklich geholfen, (für mich) mehr zu essen. Vielleicht schaffe ich die 75 Grenze bis Weihnachten, das wäre sooo toll, hihi.

Aber genug von mir, heute heißt das Thema für meinen Post "Selbstbewusstsein". Ich bin selbst alles andere als selbstbewusst und leider geht es vielen ähnlich, was ich sehr schade finde. Denn ich bin sicher, jeder von euch ist einfach perfekt!


Um euch ein bisschen zu helfen, habe ich ein paar Tipps im Internet zusammengesammelt und auch ein paar persönliche Ratschläge abzugeben. Ich hoffe, das hier hilft euch ein bisschen und ich wünsche euch sehr, sehr viel Erfolg!

x Ergründet die Ursachen für euer mangelndes Selbstvertrauen

Die Gründe für fehlendes Selbstvertrauen können sehr vielfältig sein. Erfahrungen in der Kindheit, Botschaften, die sich manifestieren, zum Beispiel: "Du schaffst das nicht." oder "Was soll bloß aus dir werden?" Solche Aussagen können einen sehr prägen, auch wenn einem das selbst vielleicht gar nicht bewusst ist.

Nutzt einmal folgende Fragen, um mögliche Ursachen für mangelndes Selbstvertrauen ausfindig zu machen:

~Welche Botschaften über dich selbst hast du in der Kindheit gehört? Denk an das, was man direkt zu dir gesagt hat, aber auch das, was über dich gesagt wurde und das du trotzdem mitgehört hast.

~Was stand in deinem Zeugnis über dich?
~Wie sind die Menschen, mit denen du aufgewachsen bist damit umgegangen, wenn du etwas falsch gemacht hast?
~Wie groß ist oder war das Selbstbewusstsein deiner Eltern oder anderer Erziehungspersonen?
~Bist du verlassen worden? Wenn ja von wem und wie bist du damit umgegangen?

Lass dir  Zeit damit, die Ursachen zu finden. Eine 100%ige Antwort wirst du sehr wahrscheinlich sowieso nicht finden. Der Grund für ein mangelndes Selbstbewusstsein ist in der Regel eine Kombination aus vielen verschiedenen Faktoren. Sinn der Sache ist vor allem, dass du dich selbst ein bisschen besser kennen lernen.

x Lern dich selbst besser kennen

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Selbstvertrauen, ist der, sich selbst besser kennen zu lernen. Oft ist das Bild, das wir von uns selbst haben, nämlich stark verzerrt. Wir sehen uns z.B. viel hässlicher, viel dicker, viel unfähiger usw. als wir es sind. Jeder Mensch hat viele liebenswerte Seiten an sich und Fähigkeiten, Eigenschaften und Verhaltensweisen, die ihn oder sie wertvoll und einzigartig machen. Versuche, dich selbst mit einer liebevollen Distanz zu beobachten und dich einmal so kennen zu lernen, wie du einen anderen Menschen kennen lernen würdest – offen und neugierig.

x Lerne, dich anzunehmen

Selbstbewusstsein braucht als Basis die Selbstakzeptanz. Nur wer sich selbst annehmen kann und zu sich selbst steht, hat Selbstbewusstsein und wirkt selbstsicher nach außen.

Sich selbst anzunehmen, scheint für viele Menschen aber unendlich schwer zu sein. Wir kritisieren uns, hadern mit unserer Figur, unserer Intelligenz und unserem Aussehen. Wir können oft kein gutes Haar an uns lassen und eine innere Stimme nörgelt an uns herum. Meistens sind wir mit uns selbst strenger, als wir es mit jedem anderen Menschen wären.

Selbstannahme kannst du im Alltag üben und praktizieren, z.B. so:

~Stoppe dich selbst, wenn immer du so etwas denkst wie “Ich blöde Kuh…” oder “Na toll, ich mach auch immer alles falsch.” Je öfter du dir solcher inneren Kritik bewusst wirst, desto leichter wird es dir fallen, diese Sätze durch etwas Liebevolles und Versöhnliches zu ersetzen, wie z.B. “Na, das war nicht so toll, aber gleich mache ich es viel besser.” oder “Das ist heute einfach nicht mein Tag, macht nichts.”

~Konzentriere dich auf deine positiven Eigenschaften, nicht auf deine Schwächen. Wenn du deinen Blick immer nur auf das richten, was du nicht kannst, bekommst du ein falsches Bild von dir. Denke immer auch an all das, was du gut kannst. Du bist in deiner Art einzigartig und es ist gut, dass es dich gibt. Wenn es etwas gibt, dass du nicht kannst, aber gerne beherrschen möchtest, nützt es nichts, dich deswegen fertig zu machen. Fälle lieber die Entscheidung, es zu erlernen.

~Lass nicht zu, dass man dich respektlos behandelt. Wenn du anderen Menschen erlaubst, dich respektlos zu behandeln, ist das ein herabwertendes Signal an dein Selbstbewusstsein. Du bist es wert, gut behandelt zu werden und kannst das ruhig und sachlich einfordern. Es wird dir gut tun, wenn du für dich selbst einstehst.

Eine kleine Übung:

Setz dich vor einen Spiegel, in dem du dich gut sehen kannst. Schau dir selbst in die Augen und sag dir “… (dein Name), Du bist ein wundervoller und wertvoller Mensch – ich mag Dich.”

Mach dir keine Sorgen, wenn dir diese Übung unmöglich erscheint. Es fällt tatsächlich sehr vielen Menschen unglaublich schwer, sich auf diese Weise selbst etwas Nettes zu sagen. Wir sind es nicht gewöhnt und haben alle so etwas gelernt wie “Eigenlob stinkt”. Aber sich selbst zu mögen, ist eine Grundvoraussetzung für ein zufriedenes und glückliches Leben. Und mehr noch – sich selbst zu lieben, ist die Basis dafür, auch andere lieben zu können.

Extra Tipp: Fang mit etwas Kleinem an. 

x Erstelle Listen

Erstelle eine Liste mit Eigenschaften und Verhaltensweisen, die du an dir magst, mit solchen, mit denen du leben kannst, und mit solchen, die du an dir ablehnst.
Nimm dir nacheinander die Eigenschaften vor, die du an dir ablehnst. Sag dir bei jeder Eigenschaft - am besten laut: "Ich bin bereit, mich so anzunehmen, wie ich bin - auch wenn ich ... (z.B. eifersüchtig) bin . Ich habe Fehler und Stärken wie jeder Mensch."

x Den Tag rückwirkend betrachten

Lass  am Abend im Bett deinen Tag Revue passieren und lenk deine Aufmerksamkeit auf das, was dir gelungen ist, was für dich positiv war.

Es gibt jeden Tag etwas, wofür du dich loben kannst. Es muss nichts Außergewöhnliches sein, was bisher kein Mensch vor dir vollbracht hat. Auch was anderen schon immer gelingt und dir das erste Mal, ist für dich ein Erfolg.



Hoffentlich konnte ich euch mit den Tipps weiterhelfen :3 ♥ Vergesst nicht: Ihr seid wundervoll. Perfekt. Wunderschön und einzigartig. 

Ps: Ihr dürft mir gerne Vorschläge hinterlassen, für kommende Posts, ich würde mich freuen! :3
Pps: Soll ich einen Gewichtsverlauf von mir als Seite erstellen?
xx

Samstag, 13. September 2014

Versteckte Kalorien & Dickmacher./Fotos.

Hallo ihr Süßen xx. Ich hoffe, ihr hattet eine gute Woche und wenn nicht, fühlt euch mal ganz dolle gedrückt ♥.

In meinem heutigen Post dreht sich alles um versteckte Kalorien und Dickmacher. Man glaubt manchmal, man bleibt in einem gewissen Rahmen und dann trotzdem nimmt man zu. Das kommt daher, dass es Lebensmittel gibt, die mehr Kalorien haben, als man vermutet. Hier eine kleine Liste dazu:

Getränke

In vielen Getränken sind mehr Kalorien als man vermutet enthalten und hinzu oft noch Unmengen von Zucker. Beispiele dafür sind Limonaden, Säfte und Alkohol. Auch in vermeintlich gesunden Getränken, wie zum Beispiel Grüntee Mischungen sind oft viele Kalorien enthalten. Am besten direkt auf der Verpackung nachgucken, bevor man es kauft.

Am besten sind immer noch Wasser und ungesüßte Tees, wenn man Kalorien & Zucker einsparen will.

Nüsse

Nüsse sind zweifelsohne sehr gesund, denn sie enthalten gute pflanzliche Fette. Doch darin liegt auch das Problem: Nüsse sind sehr nahrhaft. Und zwar noch nahrhafter, als sich vielleicht vermuten ließe. Gemeint sind alle Sorten, die landläufig als Nüsse bezeichnet werden, auch wenn sie teils nicht im eigentlichen Sinne Nussfrüchte sind. Haselnüsse, Cashewkerne, Mandeln, Pistazien, Erdnüsse und Walnüsse haben alle einen Gehalt von um die 600 Kalorien auf 100 Gramm. Damit liegen die Nüsse im Vergleich zu anderen Lebensmitteln bei einem sehr hohen Energiegehalt. Gefährlich wird es, wenn die ganze Packung etwa von 150 Gramm Cashews verzehrt wird. Da kommen abends beim unachtsamen Zugreifen noch die Kalorien einer dicken Hauptmahlzeit zusammen. Oft bleibt es ja nicht bei der kleinen Handvoll, denn es ist allzu verlockend, weiterhin zuzugreifen.
Snacks

Die meisten Snacks haben zwar nicht in dem Sinne „versteckte" Kalorien, denn viele sind schon als Kalorienbomben bekannt. Aber wenn sie nebenbei gegessen werden, kann schon mal die Menge unterschätzt werden. Unachtsam wird die ganze Packung Chips, Kekse, Schokolade oder Studentenfutter weggeputzt. Da werden schnell viele hundert, wenn nicht gar tausend Kalorien aufgenommen, die gar nicht richtig bemerkt werden.

Fertiggerichte

Fertiggerichte sind beliebt, denn sie lassen sich einfach und schnell zubereiten und sind oft schmackhaft. Das kann gerade für Singles oder Büroarbeiter praktisch sein. Aber bei den Fertiggerichten gibt es keine Kontrolle darüber, welche Bestandteile in das Mahl kommen. Vielfach sind die Gerichte mit Fett und anderen geschmacksbringenden, aber teils dickmachenden Mitteln versehen. Sie werden damit ziemlich energiedicht, so dass mit relativ geringer Menge recht viele Kalorien aufgenommen werden.

Light Produkte

"Light" kann doch nicht dick machen? Dieses Denken ist ein Trugschluss! Denn Light-Artikel sind zwar kalorienreduziert, doch es sagt noch lange nichts über den tatsächlichen Energiegehalt aus. So deutlich fällt die Herabsetzung der Kalorien meist nicht aus. Angenommen, ein Produkt ist um 30 Prozent energiereduziert. Der Konsument lässt sich vom Trugschluss leiten und meint, umso mehr essen zu können oder zu wollen. Die größere verzehrte Menge lässt den Spareffekt durch das Diät-Lebensmittel schwinden. Meist ist es besser, eine geringere Portion des Vollprodukts zu sich zu nehmen - und zu genießen. In der Werbung wird ohnehin viel getrickst. Auffällige Angaben über einen mehr oder weniger niedrigen Fettgehalt lassen noch keine genauen Rückschlüsse auf die Gesamtkalorien zu.

Allerdings kann man das nicht verallgemeinern, finde ich. Ich persönlich werde von Light-Produkten genauso satt, wie von vollwertigen Produkten und esse daher nicht mehr davon.


Auch wenn Obst natürlich gesund ist, hat auch dieses meistens überraschend viele Kalorien, die man nicht vermuten würde, hinzu kommt der Fruchtzucker. Deshalb ist es sinnvoller, die empfohlene Menge an täglicher Obstzufuhr nicht zu überschreiten.

Ich hoffe, der Post konnte euch ein bisschen helfen :3 Anschließend habe ich mich dazu entschieden, etwas aktuellere Bilder von mir hier zu posten, diese sind zwei Wochen alt. Sollte mich jemand anhand der Fotos erkennen, so soll er das bitte für sich behalten.


Fette Baumstammbeine .w.


Von der Seite. Sieht nicht sooo extrem dick aus, was wahrscheinlich dran liegt, dass ich figurformende Unterwäsche trage ^^°. Aber es ist sehr..dick. 

Habe momentan wieder eine Phase, in der ich versuche, so wenig wie möglich zu essen..hoffe, die geht schnell vorbei~.

Ich wünsche euch allen ein schönes Restwochenende, ich habe euch lieb! Vergesst nicht, euch was zu gönnen :3. ♥


Sonntag, 7. September 2014

Still-Leben.

Hallo, ihr Süßen xx. Endlich wieder bloggen, was freu ich mich! Obwohl ich fast nie weiß, was ich schreiben soll, so schreibe ich doch ausgesprochen gern, haha. Ich hoffe, ihr hattet eine gute Woche, meine war nicht sonderlich toll..ich werd heute einfach mal schreiben, was so los war (hab zwar noch nen anderen Post in Planung, aber für den muss ich noch ein bisschen nachforschen).

Negatives (wer's nicht lesen will, einfach überspringen).

x Schock. Als ich am vergangenen Sonntag meinen Freund vom Bahnhof abgeholt habe, war ich über mich selbst erschrocken. Ich habe am Bahnhof auf ihn gewartet und der Zug hatte Verspätung; eine Zeit lang war alles ganz normal, aber dann kam mir der nachdrückliche und hämmernde Gedanke "Es wäre so leicht, da jetzt zu springen, wenn der Zug kommt." Ich hatte das Gefühl, nein den Drang, es wirklich zu tun. Ich habe öfter mit solchen Gedanken zu kämpfen, aber sie sind selten so nachdrücklich und schon gar nicht aus heiterem Himmel. Das hat mir ziemliche Angst gemacht, wenn ich ehrlich bin, weil nicht viel gefehlt hätte, dass ich es in die Tat umgesetzt hätte und das, obwohl es mir den ganzen Tag eigentlich relativ gut ging...

x Rückfall. Ich versuche seit einiger Zeit vom Selbstverletzen wegzukommen und hatte es grade 3 Wochen geschafft gehabt, dann kam der Rückfall. Mal wieder. Es war nur ein Schnitt, ein einziger und doch einer zu viel. Aber Rückfälle gehören nun mal dazu.

x Liebeskummer und Einsamkeit. Ich liebe meinen Freund. Sehr. Aber das ändert nichts daran, dass ich mich selbst in seiner Gegenwart manchmal unglaublich einsam fühle. So sehr, dass es kaum auszuhalten ist. Einsame Menschen sterben früher. Ich will eigentlich ja eh nicht alt werden, aber es ist trotzdem ein mieses Gefühl. Hinzu kommt, dass ich L unsagbar vermisse. Sie hat eine Ausbildung angefangen und ich habe seit einer Woche nicht mehr mit ihr geschrieben. Das macht mich so extrem fertig. Ich habe sie noch nie im Realleben gesehen, aber ich bin trotzdem seit Monaten verliebt in sie und irgendwann bringt mich das noch ins Grab. Ohne sie bin ich einfach ein Nichts..irgendwie. Es ist ziemlich mies, wenn das Glück von einer Person abhängt.

x Essen. Ich habe vergangene Woche einmal über 1500 Kalorien gegessen, einmal über 1300 und einmal über 1100. Eigentlich ist das ja gut, aber ich fühle mich heute noch richtig schlecht deswegen. In meinem Kopf geht das ständige Mantra im Kreis, dass es zu viel war, viel zu viel. Traue mich deshalb auch nicht auf die Waage. Im Gegensatz dazu hielt ich die anderen Tage zwischen 500 und 900 Kalorien..da fühle ich mich besser. Sicherer..

x Angst. Morgen sollte ich meine Schwester treffen, die ich seit zwei Jahren nicht mehr gesehen habe. Gerade spiele ich mit dem Gedanken, es abzusagen, weil ich regelrecht Panik davor habe. Ich weiß nicht, wovor genau, aber sie ist da und lässt mich nicht schlafen. Seit Tagen ist mir schlecht deswegen.

x Absage. Am Freitag wollte eine Freundin mit mir ins Kino. Ich hab mich dazu überreden lassen, weil mich der Film eigentlich nicht allzu sehr interessiert. Und dann sagte sie im letzten Moment ab. Ich dachte erst, ihre Arbeit wäre ihr dazwischen gekommen, aber dann habe ich rausgefunden, dass sie hinterher mit jemand anderem etwas ausgemacht hat. Mal wieder nur der Lückenfüller gewesen, bis etwas Besseres da ist. Das kenne ich zwar schon, aber es war trotzdem nicht so schön.

Positives

x Meine Follower bei Ask. Ihr versüßt mir wirklich den Tag, viele von euch sind so unglaublich lieb und wundervoll, ihr baut mich immer wieder auf. Ich bin wirklich froh, dass es euch gibt!

x Kontakt. Genauso wie es mir Angst macht, mich mit meiner Schwester zu treffen, so habe ich mich auch unglaublich darüber gefreut, dass sie sich bei mir gemeldet hat. Früher standen wir uns ziemlich nahe..

x Neue Dekorationssachen. Okay, das klingt vielleicht echt blöd, aber ich lieeebe Dekosachen und mein Freund hat welche im Seaside Stil mitgebracht und das finde ich schön, haha. Das gibt mir so das Gefühl vom Cottage Shell aus Harry Potter *3*

x Wiedererweckte Sims-Liebe. Seit zwei Tagen spiele ich wieder Sims 3, was ich für einen schönen Zeitvertreib halte, es macht mir wieder großen Spaß und lenkt mich persönlich toll ab, wenn es mir schlecht geht. Klingt blöd, ist es auch, aber wenn es hilft, warum nicht?

x Mich selbst mögen. Ich mochte mein Spiegelbild für einen halben Tag lang. Das ist ein ziemlicher Erfolg, möchte ich meinen. Besonders dann, wenn man eigentlich in einer Selbsthass-Phase ist.

x Laptop in Reparatur. Mein Laptop ist ja seit April kaputt und ich konnte fast nur am Handy online. Wenn aber alles gut geht, wird er bald wieder heil sein ~ vielleicth schon heute~ und ich kann wieder regelmäßig bloggen. Juhu! :D

So, ich hab ja keine Ahnung, ob euch das alles überhaupt interessiert, aber ist es nicht lustig, wieviel passieren kann, ohne dass man vor die Tür geht? xD
Mein nächster Post beschäftigt sich dann wieder mit dem Thema Ernährung, versprochen! Habt noch einen schönen Sonntag! Ich hab euch lieb xx.


Donnerstag, 4. September 2014

Ein bisschen Liebe.

Für einen richtigen Post reicht die Zeit grade nicht mehr, wäre blöd, wenn ich mittendrin aufhören müsste, aber das muss ich grade loswerden.

Ich liebe euch. Ganz ehrlich. Ihr seid so unglaublich wundervoll, ihr bringt mich zum Lachen und ihr lenkt mich ab, ich liebe es, mit euch zu schreiben und wenn es auch nur darum geht, euch irgendwas auszurechnen. Ich freue mich so sehr, dass ihr euch an mich wendet, weil ihr meine Hilfe oder Meinung wollt. An mich, eine fremde, kleine und unwichtige Person, ihr gebt mir das Gefühl, gebraucht zu werden und dass es einen Grund hat, dass ich noch hier bin.

Ihr seid perfekt. Ihr seid wunderschön, egal wie ihr ausseht. Ihr seid stark und wundervoll und obwohl ich keinen von euch kenne - und beim Großteil nicht einmal weiß, wer mir schreibt - ich würde euch gerne alle umarmen und nicht mehr hergeben, weil ihr einfach so tolle Menschen seid. Ich hoffe, ihr wisst das. Hoffe, ihr wisst wie wunderbar ihr seid. 

Ein riesiges Danke von mir an euch. ♥ ♥