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Freitag, 6. März 2015

& I don't want to be me

TRIGGERWARNUNG!

Wisst ihr, ich bemühe mich wirklich, diesen Blog positiv zu gestalten, motivierend zu gestalten. Schließlich will ich doch, dass ihr seht, dass das Leben schön sein kann und dass ihr alle toll seid. Das meine ich auch immer noch so. Aber immer, wenn ich anfange zu schreiben, machen meine Gedanken sich selbstständig und übernehmen die Kontrolle über meine Finger. Wenn es euch stört, wenn ich hier auch Negatives ablade, dann lasst es mich wissen..und ich lagere es in einem seperaten Blog ab.

Im Moment ist es mal wieder ganz komisch bei mir. Nein, eher in mir. Ich fühle irgendwie nichts. Ich bin nicht glücklich, bin nicht traurig. Da ist einfach nur Leere. Ich freue mich über nichts und ich bin über nichts niedergeschlagen. Manchmal werde ich wegen Kleinigkeiten extrem wütend, aber das ist dann auch schon alles. Hab vor ein paar Tagen die gefühlt hundertste Absage auf eine Bewerbung bekommen. War nicht traurig oder enttäuscht, hab's hingenommen ohne irgendwas. Mein Freund bringt mir immer wieder Kleinigkeiten mit und ich fühle mich so mies, weil ich mich nicht aufrichtig freue, sondern nur so tue. Manchmal bin ich mir nicht einmal sicher, ob ich ihn überhaupt noch liebe, wenn ich mit ihm zusammen bin, ist da einfach nichts..oder liegt das an dem ganzen Zustand der Leere?
Oh, es gibt doch noch eine Emotion: Angst. Abends liege ich im Bett und kann hin und wieder vor Angst nicht atmen. Dabei weiß ich gar nicht so recht, wovor ich überhaupt Angst habe. Vor dem Leben? Vor den Schwierigkeiten, die ich seit Jahren so gut verdränge? Vermutlich ist es Beides. Und ich glaube, insgeheim habe ich auch Angst davor, wieder zu arbeiten. In einer Filiale des Ladens, in dem mein Freund arbeitet, suchen sie jemanden (inoffiziell) und er fragt heute die Betriebsleitung, ob ich mich bewerben kann. Konnte die ganze Nacht nicht schlafen, weil ich Angst davor habe, dass es klappen könnte. Ergibt das irgend einen Sinn? Ich fühle mich dem einfach nicht gewachsen. Neue Menschen kennen lernen, ständig unter Menschen sein, wenn ich mir das nur vorstelle, schließt sich die Angst wie eine eisige Hand um mein Herz. Ich fühle mich von dem Gedanken total überfordert, dabei stand ich bereits sechs Jahre im Berufsleben, habe gerne mit anderen zusammen gearbeitet..was ist mit mir passiert? Warum habe ich jetzt Angst davor, überhaupt nach draußen zu gehen? Mit Menschen zu interagieren? Wieso versetzt es mich in halbe Panik, einkaufen gehen zu müssen? Das ist doch Mist. Ich werde nächste Woche 25 und habe nichts erreicht. Dank mir selbst ist mein Leben die reinste Katastrophe und ich fühle mich, als wären meine Akkus einfach leer. Ich bin permanent müde, könnte nur noch schlafen und verlasse auch wirklich kaum noch das Bett.

Dazu kommt, dass ich meine Pro Ana Zeiten vermisse. Ich spreche mich stets dagegen aus und finde es auch beschissen, wenn andere in diese Sache reinrutschen, in die Krankheit reinrutschen. Und doch vermisse ich es..vermisse die Kontrolle, die Disziplin, das Abnehmen. Vermisse das ungesund wenige Essen, das Austauschen mit anderen. Macht mich das zur Heuchlerin? Zurzeit fühle ich mich so unwohl wie schon lange nicht mehr in meinem Körper..hab ja auch wieder zugenommen und wiege jetzt wieder fette 76,5 Kilo. Ich will wieder zurück, zurück auf den falschen Weg. Aber mir fehlt die Disziplin dafür. Jetzt kann ich einfach gar nichts mehr. Früher konnte ich wenigstens einigermaßen abnehmen. Ich bin so ein verdammter Loser. Manchmal wünschte ich, ich hätte Kontakte, die mir Drogen beschaffen könnten, haha. Als ob ich mir was leisten könnte.


Das ist im Übrigen auch der Grund dafür, warum ich auf Ask nicht mehr aktiv bin..mir fehlt einfach die Kraft für alles. Es tut mir leid. Ich bin eine Enttäuschung und das werde ich wohl immer bleiben.

I'm not feeling so sure
It would help if you offered a cure
If I wait, it's too late for the remedy
I don't wanna be me

Dienstag, 23. Dezember 2014

Update

Hey ihr Süßen.

Lange nichts mehr von mir gehört, was? Deshalb hier mal ein kleines Update über die Dinge in meinem Leben.

Ich habe vor wenigen Wochen meinen Ask-Account deaktiviert, aber das wird nicht für immer sein. Jedoch fühle ich mich im Moment nicht in der Lage dazu, anderen zu helfen und bevor ich wieder jeden anpampe, dachte ich, so ist es einfach besser.
Derzeit ist es nämlich leider so, dass ich vermehrt mit starken Selbstmordgedanken zu kämpfen habe...jeden Abend, wenn ich im Bett liege, denke ich nur daran, weil ich einfach immer wieder glaube, dass ich mein Leben nicht mehr auf die Reihe bekommen werde. Ich habe so viel Scheiße gebaut..indem ich einfach nichts getan habe, das getan hätte werden müssen. Tagsüber werde ich von solchen Angstzuständen heimgesucht, dass mir den ganzen Tag schlecht ist, es fällt mir schwer, die Wohnung zu verlassen und vor wenigen Tagen hatte ich draußen eine kleine Panikattacke. Kurz gesagt, es geht noch mehr bergab, was ich gar nicht für möglich gehalten habe.
Trotzdem kämpfe ich weiter und bin dabei, die Dinge nach einander vielleicht in die richtigen Bahnen zu lenken. Ich hasse mich dafür, dass ich alles habe so weit kommen lassen und vielleicht ist es schon zu spät, um manche Dinge zu regeln.

In so vielen Dingen bin ich rückfällig geworden..ich verletze mich wieder selbst, fresse oder hungere, lüge, verschweige, ignoriere und ich komme aus diesem Scheiß einfach nicht raus. Es ist ein elendiger Teufelskreis. Wann immer ich daraus ausbrechen kann, passiert etwas, das mich zurück zieht. Ich klammere mich an jeden kleinen Strohhalm, der mich über Wasser hält, vielleicht etwas zu sehr. Ich wünschte, ich könnte mir Hilfe suchen, aber das geht ja leider nicht. Ich will nicht sterben..aber leben will ich auch nicht. Nicht so. Ich bin so müde und ausgelaugt davon, dass ich fast nur schlafen könnte. Ich schlafe viel, tue wenig und bin trotzdem immer so müde, als hätte ich nächtelang kein Auge zugetan. Weiß nicht, wie lange ich das noch kann. Gebe mir aber Mühe.

Der ganze Weihnachtskram geht mir auch schon total auf die Nerven, ich bin nur noch froh, wenn es vorbei ist. Und wenn das Jahr vorbei ist. Es ist dann zwar nur eine neue Zahl, aber vielleicht kann es auch ein Neuanfang sein. Wenn ich bis dahin durchhalte.

Gewichtsmäßig schwanke ich derzeit zwischen 75 und 75,5 Kilo. Hab also etwa nen Kilo zugenommen, seit ich nicht mehr abnehme, aber damit kann ich leben..hab mit Schlimmerem gerechnet ^^.

Da das hier aber eigentlich ein positiver Blog sein soll, kann ich mich hier nicht nur beklagen, also kommen auch noch ein paar gute Dinge.

Ich habe einen sehr schönen Brief erhalten, von meiner besten Freundin aus Deutschland (die mir ein sehr schönes Armband geschickt hat..danke, A! ♥), von L erwarte ich auch noch einen (zumindest hat sie einen abgeschickt. Wir haben momentan kaum Kontakt, leider) und mit einer weiteren Freundin tausche ich ebenfalls noch Briefe aus. Ich liebe es, Briefe zu versenden und zu bekommen.
Mein Freund und ich hatten gestern unseren dritten Jahrestag, wir haben nichts Besonderes gemacht, aber schön war es trotzdem..ist es immer noch. Dass er mich schon so lange erträgt, obwohl ich so ein scheiß Mensch bin, grenzt für mich an ein Wunder.
Außerdem habe ich wieder Kontakt zu einer Person, mit der ich vor zwei Jahren durch einen sehr hässlichen Streit auseinander gegangen bin und nun vertragen wir uns wieder sehr gut..als hätte es den Streit nie gegeben.

Mehr gibts eigentlich auch schon gar nicht zu erzählen. Auch wenn ich für euch kaum erreichbar bin, ich denke oft an euch. Egal ob es die Leser hier betrifft oder die Leute auf Ask. Ich fühle mich schlecht, weil ich weg bin, aber mir fehlt einfach die Energie, um da zu sein. Ich hoffe, ihr versteht das und wenn ihr mich dafür hasst, verstehe ich das.

Ich wünsche euch allein ein schönes Weihnachtsfest  mit viel Liebe, Verständnis und Harmonie und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ihr verdient es, glücklich zu sein, denn jeder einzelne von euch ist toll.

xoxo


Samstag, 27. September 2014

Selbstverletzendes Verhalten und der Weg hinaus.

Hey, meine süßen Wölfchen! ♥
Ich hoffe, eure Woche neigte sich gut dem Ende zu und ihr könnt euer Wochenende ein bisschen genießen. Heute ist für mich ein 'großer' Tag. Ich möchte es mit einem richtigen Cheatday versuchen~ keine Kalorien zählen, essen worauf ich Lust habe und nicht drüber nachdenken. Ich hoffe, dass ich das hinbekomme, schließlich möchte ich ja, dass es mit dem Abnehmen weitergeht! Da ich schon seit zwei Wochen auf der Stelle trete mit dem Gewicht. Natürlich wird es auch einen Bericht darüber geben, ob ich es hingekriegt habe! :)

Auf Wunsch dreht sich mein heutiger Post um selbstverletzendes Verhalten. Es ist unheimlich schwer, die Gründe dafür zu pauschalisieren, weil sie genauso zahlreich und unterschiedlich sind, wie die Menschen selbst. Daher kann ich nur das darüber schreiben, was bei mir persönlich Gründe waren und das, was ich von anderen so mitbekommen habe.

~ Gegen die Taubheit

Wie in meinem letzten Post geschrieben, habe ich das Problem kompletter Gefühlstaubheit, als wäre ich innerlich tot. Und manchmal macht mir das solche Angst, dass ich unbedingt etwas spüren will und Schmerz ist besser als nichts..dachte ich und denke ich immer noch manchmal. Es ist, als würde ich dann für ein paar Sekunden wieder leben. Das klingt krank..und ehrlich gesagt, ist es das auch.

~ Um innerlichen Schmerz mit äußerlichem Schmerz zu betäuben

Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll. Manchmal hat man seelische Schmerzen, die man nicht erträgt. Man glaubt, dass man sie mit körperlichem Schmerz verdrängen kann. Körperlichen Schmerz kann man kontrollieren, man hält es für besser. Tatsächlich ist es das aber nicht. Man fühlt sich für einen Moment frei, aber hinterher fühlt man sich seelisch nur noch schlechter. Zu dem innerlichen Schmerz kommt Wut und Selbsthass auf.

~ Als Bestrafung

Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen. Man macht etwas falsch und findet, dass man dafür eine Strafe verdient...

~ Um Böses rauszulassen

Ich hatte lange die Gedanken, dass ich mir die Haut aufschneiden müsste, um das Schlechte aus mir rauszulassen, dass ich so vielleicht ein besserer Mensch werden könnte. Ist natürlich Blödsinn.

~ Um Druck abzubauen

Ich kenne Leute, die sich selbstverletzen, weil sie mit dem Druck von außen nicht mehr klar kommen und das dadurch kompensieren. Das kann ich persönlich nicht wirklich nachvollziehen, mir würde das nur noch mehr Druck machen.

Das sind jetzt die mir bekannten Gründe, mit denen ich mich (bis aufs Letzte), identifzieren kann und was bei mir eben die Gründe waren.

Ihr glaubt, es hilft euch vielleicht. Aber alles, was ihr davon habt, sind hässliche Narben, die euch euer Leben lang bleiben. Ihr macht euch damit nur noch mehr Probleme und verletzt auch eure Mitmenschen. Wenn es euch schlecht geht, dann redet lieber darüber, statt euch selbst zu verletzen. 

Tipps, um vom Selbstverletzenden Verhalten loszukommen

~ findet Alternativen

x Gummibändchen
Tragt immer Gummibänder ums Handgelenk. Wenn ihr das Bedürfnis habt, euch zu schneiden, lasst diese gegen eure Haut schnappen. Ist zwar auch eine Form von Selbstverletzung, aber euch bleiben keine Narben und es ist weitaus weniger gefährlich.

x Eiswürfel
Presst euch wenige Sekunden lang Eiswürfel auf die Haut, wenn ihr den Drang habt, euch zu verletzen.

x Kalt duschen
x Malt euch mit Filzstift oder Kugelschreiber Linien auf die Stellen, wo ihr euch schneiden wolltet.
x Beißt in eine Chilischote oder etwas Tabasco in den Mund nehmen

~ Powert euch körperlich aus

x weint euch aus
x spazieren, joggen oder rennen gehen, vielleicht auch schreien dabei
x Sport jeglicher Art
x Gegen ein Kissen oder einen Boxsack schlagen

~ Lenkt euch aktiv ab

x Schularbeiten machen
x Hausarbeiten machen
x wenn ihr ein Haustier habt, beschäftigt euch mit ihm
x wählt einen Zufallsgegenstand und schreibt die Verwendungszwecke dafür auf

~ drückt eure Gefühle kreativ aus

x malen oder zeichnen
x Gedichte oder Texte schreiben
x Tagebuch schreiben

~ Kontakt zu vertrauten Leuten suchen

x triff dich mit Freunden oder schreib/telefoniere mit ihnen
x Briefe schreiben
x ruf die Seelsorge oder deinen Therapeuten an
x vermeide es, allein zu sein

~ tut euch etwas Gutes

x pflegt euch~ nehmt ein Bad, duscht oder cremt euch ein, lackiert euch die Nägel
x Einen Film anschauen oder ein Buch lesen
x esst etwas Leckeres

~ Butterfly Project

Malt euch Schmetterlinge auf den Arm mit den Namen euch wichtiger Menschen. Malt sie immer wieder nach, wenn sie verblassen. Wenn ihr euch schneidet, dann tötet ihr den Schmetterling.


Mir persönlich helfen viele dieser Tipps oft sehr weiter und haben mich schon häufig davor bewahrt, wieder zur Klinge zu greifen. Ich hoffe, dass ich euch damit weiterhelfen konnte und wünsche euch das Beste. Ich weiß, ihr schafft es. Ihr seid stärker als die Sucht. Ich liebe euch!




Donnerstag, 25. September 2014

I don't feel well today.

-PERSÖNLICHES! negativ, eventuell triggernd-


Das Wetter draußen ist schön, sonnig und warm. Doch die Wärme erreicht mich nicht. Mir ist so eisig kalt, aber die Kälte kommt von innen. Ich könnte auf der Sonne tanzen und würde immer noch frieren.
Ich lache, laut und falsch. Rede wie ein Wasserfall, um die Stille in meinem Inneren zu füllen, weil ich sie nicht ertrage. Seit Tagen geht es mir wieder richtig schlecht und das Schlimmste ist, ich weiß nicht warum. Es gibt keinen Grund dafür. Eigentlich.
Seit Tagen fühle ich mich wie in Watte gepackt. Nehme alles um mich herum wie durch große Entfernung wahr oder als würde ich unter Wasser sein. Und ertrinken. Egal, wie kräftig ich mit den Armen rudere, ich sinke immer tiefer. Die Dunkelheit verschlingt mich, frisst mich auf. Manchmal spüre ich einfach nichts. Absolut nichts. Keine Freude, keine Trauer, keine Wut, keinen Zorn. Spüre nicht einmal körperlichen Schmerz, wenn ich mir den Kopf anhaue. Und wenn ich dann mal Gefühle habe, dann ist es nichts anderes als anhaltende Niedergeschlagenheit ~ wie nie endender Regen. Die Angst, nicht gut genug zu sein und das Wissen, dass man in allem versagt.
Ich bin zu blöd, um abzunehmen, aber normal essen kann ich auch nicht. Ich versage dabei, verdammte 1200 Kalorien zu mir zu nehmen, was doch eigentlich das Normalste der Welt ist. Das einzig Gute ist, dass ich dennoch Motivation habe, auf beiden Seiten weiterzumachen~ abnehmen und gesund essen.

Immer allen zu sagen, dass sie perfekt sind, fühlt sich richtig an, weil ich das aus voller Überzeugung sage. Aber an mir selbst sehe ich nur Fehler und wenn man mir sagt, dass ich trotzdem toll bin, kann ich es nie glauben. Ich wünschte, ich könnte es..nur ein einziges Mal. Würde mich gerne ein einziges Mal so sehen, wie andere mich sehen. Aber alle Arbeit war umsonst. Ich werde es einfach nie können. Noch bin ich bereit zu kämpfen. Noch habe ich die Hoffnung, dass es sich irgendwann lohnt. Noch kann ich gegen meine Dämonen bestehen und nicht nachgeben, aber wie lange noch? Ich hasse es, dass ich wieder an dem Punkt gelandet bin, an den ich nie wieder zurück wollte. Wollte doch eigentlich glücklicher werden. Einmal spüren, wie es ist, sich um nichts zu sorgen, sich frei zu fühlen.  Aber auch da versage ich.

Wie weit muss man laufen, um vor sich selbst zu fliehen?

Aber nur, weil ich alles so negativ sehe, ist es das nicht. Ich hoffe, ihr seht alles ein wenig positiver und wisst, wie perfekt ihr seid! Ich jedenfalls, liebe euch. Egal ob ihr hier meinen Blog lest oder ob ihr mir auf Ask folgt. Ihr seid manchmal der Höhepunkt meines Tages und dafür danke ich euch so sehr!

"Man sagt immer, Menschen, die sich selbst hassen, könnten niemand anderen lieben.
Aber was, wenn wir einfach unsere Liebe zu sehr auf Andere übertragen und verschenken, sodass für uns nichts mehr übrig bleibt?"

Ich habe momentan keine großen Ideen für Blogbeiträge, also wäre ich sehr dankbar, wenn ihr mir sagen würdet, worüber ihr gern welche hättet, sonst bleibt der Blog hier in Zukunft ziemlich still...

Wünsche euch einen schönen Tag!


Samstag, 20. September 2014

In your shadow.

-PERSÖNLICHES- (negativ)


"Ich könnte noch so sehr ein besserer Mensch sein, ich könnte noch so perfekt sein. Für dich würde ich mich niemals gut genug fühlen."

Diese Worte sind permanent in meinem Kopf, wenn ich an L denke. Ich meine, sie ist in meinen Augen einfach so unglaublich perfekt. So sehr, dass sie mir fast unwirklich erscheint. Und diese Perfektion tut so weh, wenn ich neben ihr merke, wie fehlerhaft ich bin. L ist wunderschön, hat eine perfekte Figur und einen fast perfekten Charakter. Sie bedeutet mir unheimlich viel und die Angst sie zu verlieren, macht mich verrückt. Es ist immer so...
Wenn wir regelmäßig schreiben, ist alles okay. Dann habe ich das Gefühl, dass ich ihr wichtig bin, sogar, dass wir uns nahestehen. Ich liebe es, wenn es so ist. Trotz aller Ängste macht mich das einigermaßen glücklich. Doch sobald wir ein paar Tage nicht schreiben können, ist es beim nächsten Mal so distanziert. Und ich kann nichts dagegen tun, immer wenn es so ist, wird mir sofort wieder bewusst, dass uns Welten trennen. Dass ich viel zu schlecht für sie bin. Und dann fange ich wieder an, mich zu hassen. Es ist ein verdammter Teufelskreis. Und letztendlich spielt alles keine Rolle, weil sie doch eigentlich sowieso glücklich mit ihrem Freund zusammen ist und was bin ich?
Sie macht mich so unfassbar glücklich allein durch ihre Anwesenheit und das über eine riesige Entfernung. Und trotzdem macht es mich Stück für Stück kaputt, auch, dass ich sie nicht sehen kann. Es frisst mich auf, wie das Monster im Schrank, vor dem ich als Kind immer Angst hatte. Jetzt weiß ich, dass es existiert, nur anders als erwartet.

Und dann ist da noch die Panik vor dem ersten Treffen. Es steht noch in den Sternen, aber bereits jetzt mache ich mich total verrückt deswegen. Weil ich sie danach sicher verlieren werde, das ist immer so. Und wenn das passiert, dann ist es endgültig zu Ende und das für immer. Ohne sie, kann ich nicht mehr leben.

Auch das Essen macht mir momentan wieder Probleme. Ich esse zwar mehr, aber es macht mich fertig. Bisher habe ich es gut verdrängt, aber gestern hatte ich einen kleinen Zusammenbruch deswegen. Ich war zwar bei unter 1000 Kalorien, trotzdem habe ich mich so mies gefühlt, wie schon lange nicht mehr. So absolut fett, hässlich und einfach nur wie ein widerliches Schwein. Ich habe fast eine Stunde lang nur geheult und heute ist es auch nicht viel besser, würde am liebsten nichts mehr essen. Weiß auch nicht. Momentan gehts mir einfach nur schlecht und ich weiß gar nicht, woher das wieder kommt.
Aber es spielt keine Rolle. Ich werde sowieso immer im Schatten eines jeden stehen.


Naja..sorry für den negativen Post, musste das einfach irgendwo los werden. Ich hoffe, ihr habt eine bessere Zeit, ich würds euch auf jeden Fall wünschen!